Das Verbreitungsgebiet

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Das Foto zeigt die Postkarte, die an Familie Tewes geschickt wurde. Foto: kap  Gerüchte machen Angehörige des Merfelder Mordopfers zu schaffen


Merfeld. „Mein Sohn hat sich nicht umgebracht, ich bin nicht mit der Frau des Mörders meiner Frau zusammen und mein Kfz-Betrieb wird weitergeführt.“ Gerd Tewes ist fassungslos. Knapp ein Jahr nach dem Mord an seiner Frau in Merfeld (wir berichteten), machen diese Gerüchte der Familie zu schaffen. Was muss sie noch erleiden? Wieder einen geregelten Alltag erleben, über das Drama hinweg kommen, ist durch die Gerüchte nicht möglich. „Wie meine Gefühlswelt ist, wenn man ständig auf die Unwahrheiten angesprochen wird, die Leute darüber reden und die Straßenseite wechseln? Man möchte sich am Liebsten einschließen“, so ein gezeichneter Gerd Tewes. „Ich wurde im Fitnessstudio darauf angesprochen, dass ich mit der Frau des Mörders zusammen sei, bin Gesprächsthema an Stammtischen. Vor kurzem bekundete mir ein Glaser sein Beileid wegen des angeblichen Todes meines Sohnes.“ Er wisse nicht, wie das Gerücht entstanden ist, denn „er lebt“! so Tewes entnervt und frustriert.

Birmakatze Baghira wurde Opfer eines Tierquälers / 250 Euro Belohnung für Hinweise

 

Katzenhasser-hoch

Coesfeld. Der Schock ist der Coesfelderin Sabine Pier immer noch anzumerken. Ihre Birmakatze Baghira ist tot. Schwerste innere Verletzungen und eine gebrochene Wirbelsäule machten eine Einschläferung unumgänglich. Sabine Pier vermutet, dass ein Tierquäler für das unglaubliche Leid von Baghira verantwortlich ist. Sie hat bereits Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei erstattet und 250 Euro Belohnung für einen Zeugen ausgelobt, der den Täter bei der Polizei nennt. „Ich will, dass der Täter zur Rechenschaft gezogen wird. Er weiß anscheinend gar nicht, was er einer Familie mit solch einer Tat antut“, so Pier.

Büttabend unter dem Motto Ski-La-Hei / Showgrößen aus eigenen Reihen und Tanzgarden begeistern beim Hüttenzauber

 

Die-la-hei


Coesfeld. Farbenprächtiger Prinzenumhang statt weißem Kittel und goldenes Zepter anstelle von sterilem Stethoskop, ein langersehnter karnevalistischer Rollentausch für den Allgemeinmediziner Dr. August Hülsmann, der seit dem Büttabend das närrische Die-la-Hei Volk durch die Session 2012 führt. War er zu Beginn noch mit Norweger-Strickpulli, knallrotem Die-La-Hei-Schal und lederner Kniebundhose getarnt als Gast an der Schneebar auf der phantasievoll gestalteten Bühne zu sehen, hatte keiner der ausgelassenen Gäste sein heimliches Verschwinden bemerkt. Schließlich  heizten DJ Ötzi und Mickie Krause alias Peter Beunings und Jochen Rennert ebenso wie die Ostrockband Puhdys mit Bandleader Thomas Borgert und vier tanzwütigen Eisbären dem Publikum mit Après-Ski-Hits so ein, dass noch vor der Proklamation des neuen Prinzen die feierfreudigen Jecken nichts mehr auf den Stühlen hielt.

Fünf Jahre nach Kyrill: Mischwälder ersetzen gefallene Nadelbäume

 

Wald-Titel

Kreis. Vor fünf Jahren zog der Orkan Kyrill mit Windgeschwindigkeiten bis zu 225 Stundenkilometern übers Land. Die Schäden in den Wäldern waren verheerend. Fünf Jahre nach dem Orkan sind die Schäden von damals im Forstbetriebsbezirk Coesfeld immer noch zu sehen. „Die Aufräumarbeiten haben etwa ein Jahr lang gedauert“, erklärt Revierförster Martin Kleining, der in seinem Forstbezirk Coesfeld rund 17.000 Hektar Waldfläche betreut. Nach dem Aufräumen stand das Aufforsten der Kahlflächen an. „Die aufgeforsteten Kulturen stehen seit drei bis vier Jahren. Durch Kulturpflegemaßnahmen müssen sie jetzt ans Wachsen kommen“, so Kleining. Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis die Kahlflächen nicht mehr zu erkennen sind.

Arbeitsmarkt1Arbeitsmarkt 2011 vorgestellt / Neue Strategien zur Fachkräftesicherung


Kreis. Die Chancen für Arbeitnehmer in den Kreisen Borken und Coesfeld sind so gut wie lange nicht mehr. Das ist das Fazit der Pressekonferenz der Agentur für Arbeit Coesfeld, in dem Barbara Ossyra, Leiterin der Agentur, auf den Arbeitsmarkt 2011 zurückblickte. Üblicherweise stehen bei diesem jährlichen Termin die Arbeitslosenzahlen und Strategien zum Abbau der Menschen ohne Job im Mittelpunkt. Diesmal ist alles anders. Die Arbeitsmarktexperten beschäftigt vielmehr die Frage, wie man die heimische Wirtschaft bei der Fachkräftesicherung unterstützen kann. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht absehbar. „Unternehmen suchen weiterhin und verstärkt nach gut ausgebildetem Personal. Deshalb bleiben Fachkräfte auch im Jahr 2012 die deutlichen Gewinner auf dem Arbeitsmarkt“, so Ossyra. Da sich der Arbeitsmarkt nach der Wirtschaftskrise im Jahr 2009 erstaunlich schnell erholt hat, seien nun andere Strategien für die Fachkräftesicherung nötig. Um den Fachkräftebedarf der Unternehmen auch in Zukunft zu sichern hat die Agentur für Arbeit zehn Handlungsfelder erstellt. Ziel ist es zum Beispiel Menschen über 55 Jahren und Frauen stärker ins Berufsleben zu integrieren. Auch die Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland und die Erhöhung der Arbeitszeit von Vollbeschäftigten zählen zu den Strategien.

Hubert Sommer bei der Ehrung durch Bürgermeisterin Lisa Stremlau und Karlheinz Lipp, Vorstandsmitglied der Sparkasse Westmünsterland (v.l.). Foto: Stadt DülmenHubert Sommer erhält ersten Ehrenamtspreis für Engagement im Jubiläumsjahr


Dülmen. Er ist der Mann, der beim Jubiläumsumzug für den reibungslosen Ablauf sorgte. Er ist der Mann, der den Blaulichttag 2011 mit zum Erfolg gemacht hat und er ist der Mann, der  maßgeblich an der Planung des verzauberten Wildparks beteiligt war. Jubiläumskoordinatorin a.D. Stefanie Löhn sagt über ihn: „Er ist für mich eine der wichtigsten Personen im Jubiläumsjahr gewesen.“ Am Sonntag bekam Hubert Sommer für seinen Einsatz den ersten Ehrenamtspreis der Stadt Dülmen verliehen. „Das ist eine große Ehre für mich. Ich war sehr überrascht, als ich davon erfuhr“, so der stellvertretende Wehrführer der freiwilligen Feuerwehr Dülmen. Dass es der erste Ehrenamtspreis ist, mache ihn noch mehr stolz.

1101-Klp-Kar-2Kolpingsfamilie eröffnet Reigen öffentlicher Karnevalsfeiern


Gescher. „Mit Hänsel und Gretel, Prinzessin oder Rübezahl, märchenhaft wird der Karneval!“ Unter diesem Motto eröffnet die Kolpingsfamilie den Reigen der öffentlichen Karnevalsfeiern. Ab 20 Uhr heißt es kommenden Samstag  „Vorhang auf und Bühne frei“ für ein närrisches Programm. Alle die Lust auf Karneval haben, sind hierzu in den Saal Kösters-Tenbrock eingeladen. Schon seit Wochen fiebert Sitzungspräsident und Cheforganisator Jürgen Richter dem Karneval entgegen. Da bleibt nur noch wenig Freizeit für den frischverheirateten Präsidenten übrig. Unzählige Telefonate wurden geführt und mails ohne Ende ausgetauscht. „Doch jetzt steht endlich unser hoffentlich ansprechendes Programm“, so Richter.

Notfallseelsorge45 Notfallseelsorger sind im Kreis Coesfeld tätig


Kreis. Es war die Nacht auf den 4. Dezember 2011, als in Harle drei junge Nottulner bei einem Autounfall ums Leben kamen. Das Auto wurde in die Krone eines Baumes geschleudert und in der Mitte auseinander gerissen. Die Bild lässt ihren Artikel zu dem Unfall mit folgendem Satz enden. „…Die Angehörigen der Jugendlichen wurden notfallseelsorgerisch betreut.“ „Erste Hilfe für die Seele“ fast zusammen, was die 45 ehrenamtlichen Notfallseelsorger im Kreis Coesfeld leisten. „Wir sind Teil der Rettungskette und werden von der Leitstelle alarmiert“, so Ursula Hüllen, Koordinatorin der Notfallseelsorge Coesfeld. Beim Eintreffen am Einsatzort geht es je nach Schadenslage unter anderem darum, Angehörige nach dem plötzlichen Tod eines Menschen in den ersten Stunden zu begleiten, Verletzten während der Rettung und bei Wartezeiten zur Seite zu stehen, Angehörige bei der Identifizierung von Toten nicht allein zu lassen oder Helfern bei besonders starken seelischen Belastungen beizustehen. In der Regel bleibe man zwischen einer halben Stunde und einem halben Tag bei Betroffenen. „Wir leisten wirklich nur erste Hilfe vor Ort und fungieren als Nadelöhr, wenn jemand weiterführende Hilfe braucht.“

Fabianusmarkt2Viele Vereine und Gruppen beteiligen sich am Fabianusmarkt


Osterwick. Traditionell eröffnet Osterwick als erster Ort im Kreis Coesfeld die Veranstaltungssaison. Zu verdanken ist dies dem Namenstag der Pfarrpatrone der Kirche Ss. Fabian und Sebastian. Gefeiert wird die 33. Auflage des Fabianusmarktes am Samstag, 21. Januar, und am Sonntag, 22. Januar, vor der Kirche. Eingeläutet werden die Feierlichkeiten am Samstag ab 19.15 Uhr mit einem gemütlichen Dämmerschoppen. Die Landjugend sorgt für Getränke, Musik, Kakao und Glühwein, während die Nachbarschaft Wellenort den Wellenorter Punsch und Wellenorter Brunnenwasser besiteuert. Der Namenstag der beiden Heiligen St. Fabian und  St. Sebastian ist der 20. Januar. In den Statuten steht, dass das Wochenende, das am nächsten am Namenstag liegt, als Patronatsfest gefeiert wird. Dazu gehört auch der Fabianusmarkt, der am Sonntag stattfindet. Viele Osterwicker Vereine und Gruppen beteiligen sich mit abwechslungsreichen Ständen an dem Markt.

Freya Rickert (Leiterin der Stadtbücherei; von links), Florian Kübber (Vorsitzender Ex libris), Christine Müller (2. Vorsitzende Ex libris) sowie Jette Kafka (Kassiererin Ex libris) freuen sich auf viele Besucher bei der Happy Hour. Foto: prVerein Ex libris organisiert happy hour in Bücherei

 

Dülmen. Über 75 000 Medien aus allen Sparten - von Sachliteratur bis zur DVD, vom Jugendbuch über den Bestseller bis zum Gesellschaftsspiel - bietet die Stadtbücherei Dülmen ihren Nutzern und Besuchern an. Die Bücherei bietet aber mehr als nur die Ausleihe von Medien. So werden über das Jahr verteilt verschiedene Ausstellungen und Lesungen durchgeführt und es können zum Beispiel Führungen für Schulklassen gebucht werden. Wer schon immer mal ins Angebot und in die Medienvielfalt der Stadtbücherei Dülmen reinschnuppern wollte, hat am Donnerstag, 26. Januar von 17 bis 18.30 Uh die Möglichkeit dazu. Dann bietet der Verein Ex libris in Kooperation mit der Stadtbücherei eine Happy Hour in der Bücherei an.