Das Verbreitungsgebiet

Schmucke Schule

Das LudgeriGrundschulgebäude

hat 126 Jahre auf dem Buckel. Nach

erfolgter Sanierung sieht die denkmalgeschützte ehemalige Mädchenschule

wieder aus, wie am ersten Tag. Das wurde

jetzt kräftig gefeiert.

Bereits vor einigen Wochen sind die Kinder der Ludgeri-Grundschule von ihren Zwischenquartieren in der Geschwister-Eichenwald- Schule und der Johannesschule wieder in ihr heimatlichen Gefilde zurückgekehrt. Weil alles, was mit der umfangreichen Sanierung des denkmalgeschützten Schulgebäudes zu tun hatte, so gut geklappt hat, bedankten sich die Grundschüler am Freitag bei allen Beteiligten mit kleinen Aufführungen, die sie in der Turnhalle präsentierten. Aber nicht nur die Erst- bis Viertklässler bedankten sich für den weitgehenden reibungslosen Ablauf des Gesamtprojektes, sondern auch Schulleiterin Beate Balzer. „Wir wollen unsere frisch renovierte Schule auch gut behandeln“, sicherte sie zu und kündigte ein afrikanisches Willkommenslied der Klassen 2c und 2d an. Bürgermeisterin Marion Dirks blickte zurück auf die lange Geschichte der Ludgeri- Schule: „Die Schule ist 126 Jahre alt. Damals war es nicht so schwierig wie 2017 walisischen Schiefer zu bekommen“, erinnerte die Bürgermeisterin an das Problem, die von der Denkmalschutzbehörde auferlegte Dacheindeckung von der britischen Insel einzuführen. „Ich warals Kind auch auf dieser Schule. Damals mussten wir uns die Klassenräume mit anderen Schülern teilen. Wir hatten zwar nur zwei Unterrichtsstunden, dafür aber auch samstags.“ Der ersten Bürgerin der Stadt schenkten die Schulklassen selbst gebastelte mit ihren Namen versehene Dankesplakate. Überwältigt zeigte sich Hausmeister Martin Klare von den Schülern. Der Umzugs-Organisator erhielt zum Dank viele Schokoladentafeln und sagte gerührt: „Damit habe ich wirklich nicht gerechnet.“ Die Klasse 3d hatte sich zu fast jedem Buchstaben des Alphabets einen kleinen Spruch überlegt: „H wie Hausmeister in Höchstform“war dabei,wie auch „xy oder yx, dazu haben wir nichts“. Mit dem von der Klasse 3d initiierten mehrstrophigen Schulsong „Unsere Schule ist Spitze“ beendeten die Grundschüler ihre Aufführungen. Anschließend verließen sie und alle geladenen Gäste die Turnhalle, um der feierlichen Einsegnung vor dem sanierten Grundschulgebäude aus Baumberger Sandstein beizuwohnen. „Wir sind froh, dassdas Haus für Kinder wieder genutzt werden kann“, unterstrich Pfarrer Thomas Ring. Propst Hans-Bernd Serries (bat eine Schülerin, ihm beim Einsegnen zu unterstützen. Sie hielt den Weihwasserbehälter fest und Propst Hans-Bernd Serries segnete die ehemalige Mädchenschule zunächst von außen und dann von innen.