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Letzte Farbkleckse im Herbst

Das zehnjährige Jubiläum der Kunstbörse stellt zugleich einen Schlusspunkt dar. Ab dem kommenden Jahr wird das Stell-dich-ein der Künstler nämlich nicht mehr im September, sondern im Verbindung mit dem Weinfest im Mai stattfinden.

Interessante Kombinationen aus Stelen und Holzskulpturen zeigen Ursula Sewing und Peter Bolle. Foto: pr

Nottuln. Schwerpunkt der Kunstbörse ist die bildende Kunst. Organisator und Glaskünstler Ulli Messing ist für die Auswahl der Aussteller zuständig. „Es müssen eigene Sachen sein und nichts abgemaltes. Bei Teilnehmern, die schon mal dabei waren, sollten es überwiegend neue Sachen sein, damit es nicht langweilig wird“, nennt er die Bedingungen. Bei der Bewerbung, die für die nächste Kunstbörse schon in diesem Jahr eingereicht werden muss, müssen Arbeitsnachweise vorgelegt werden. Auf der Seite www.kunstboerse-nottuln.de.tl sollten sich Künstler die Bedingungen durchlesen, bevor sie ihre Bewerbung verschicken. 

Die Kunstbörse findet am Samstag, 13. September von 15 bis 21 Uhr und am Sonntag, 14. September von 11 bis 18 Uhr statt. Offiziell eröffnet wird die Ausstellung am Samstag um 18 Uhr. Veranstaltungsorte sind die Aschebergsche Kurie, die Alte Amtmannei und die Grünfläche am Kastanienplatz. „Schöne gemeindeeigene Räume“, findet Ulli Messing. Ab dem kommenden Jahr wird auch der Platz um das Schlaundenkmal mitgenutzt. 

Erstmals dabei sind die Malerinnen Jana Schmidt aus Dülmen und Silke Gerkrath aus Nottuln. Luzia Zipperle (Malerei) und Kettensägenkünstler Peter Bolle haben bereits Erfahrungen mit der Kunstbörse. Bolle hat seine Skulpturen nach den Stelen von Ursula Sewing ausgerichtet und präsentiert diese auf einer Grünfläche. „Das Zielpublikum ist ganz unterschiedlich“, weiß Ulli Messing. 

Auch für Kinder wird etwas geboten. Jeweils am Sonntag von 13 bis 17 Uhr erfreuen Monika van der Linde (Kinderschminken) und Ulli Messing (Zinngießen) die Kids am Kastanienplatz. Luzia Zipperle präsentiert an beiden Tagen Pastellmalerei. 

Hier  die Künstler und Orte im Überblick: 

Aschebergsche Kurie: Johannes Eckermann (Malerei), Alte Amtmannei oben: Jana Schmidt, Marion Albrecht, Silke Gerkrath, Cornelia Klein und Maria de la Paz Ruiz Blanco (alle Malerei); Alte Amtmannei unten: Peter Bolle (Kettensägenkunst), Luzia Zipperle (Malerei) und Thomas Ernst (Airbrush); Grünfläche am Kastanienplatz: Ursula Sewing und Peter Bolle (Installation).