Was man im nächsten Jahr in unserem Verbreitungsgebiet machen sollte / Folge 2

49-Dinge-Teil2

 

Kreis. Mit großen Schritten nähert sich das Neue Jahr. Und damit die Zeit, in der sich viele Menschen ein paar gute Vorsätze vornehmen, die ab Silvester umgesetzt werden sollen. Weniger Stress, mehr Bewegung, mit dem Rauchen aufhören, eine gesündere Ernährung und mehr Zeit für die Familie und Freunde. Das kennt jeder. Einen neuen Ansatz für das Neue Jahr will Ihnen der StadtAnzeiger liefern. Insgesamt möchten wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, 49 Dinge präsentieren, die man als Münsterländer im nächsten Jahr einmal machen sollte.

 

Jubeln, wenn der Vogel fällt

1. In jeder Stadt und Kommune in unserem Verbreitungsgebiet gibt es mindestens einen Schützenverein. Im Münsterland ist in jedem Ort nahezu das ganze Dorf unterwegs, wenn der neue Schützenkönig gesucht wird. Das sollte jeder Münsterländer einmal erlebt haben. Also auf zu den Vogelstangen und die neuen Regenten ehren.

 

Plattdeutsches Theater besuchen

2. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurde Platt im Münsterland meistens als Muttersprache erlernt. Nach dem Zweiten Weltkrieges setzte sich das Hochdeutsche mehr und mehr durch. Als Sprache des täglichen Lebens wird es heute nur noch von der Generation der vor 1945 Geborenen auf dem Lande verwandt, so dass das Plattdeutsch in seinem Fortbestand bedroht ist. Dem versuchen in unserem Verbreitungsgebiet etliche Plattdeutsche Theatergruppen entgegenzuwirken. Ein Theaterstück auf Platt sollte jeder einmal besucht haben, ehe es die Mundart nicht mehr gibt.

 

Einmal Bier ausschenken

3. Rund um Pfingsten wird in der Kreisstadt traditionell die Pfingstwoche gefeiert. Für einen waschechten Coesfelder ist es eine „Pflicht“ zumindest einmal im Leben auf einem Bier- oder Verpflegungsstand zum Gelingen der Veranstaltung beizutragen. Die Stände werden von Coesfelder Unternehmen und Vereinen betreut und neue Gesichter sind immer gerne gesehen.

 

Über Dülmener Eis gleiten

4. Die 450 Quadratmeter große Eisbahn ist das Highlight des Dülmener Winters. Kein Wunder, schließlich gibt es im Kreis Coesfeld keine andere Stadt, die eine ähnliche Bahn hat. Von 10 bis 19.40 Uhr besteht für alle die Chance, die Eisbahn zu nutzen. Ab 20 Uhr sind Firmen und Vereine am Zug. Schlittschuhe werden auch verliehen. Weitere Informationen und Anmeldungen bei Dülmen Marketing unter Telefon 0 25 94/12 345.

 

Glocken läuten in Gescher

5. Das Westfälische Glockenmuseum Gescher lädt zu einer klingenden Entdeckungsreise durch die Glockengeschichte ein. Besucher werden in dem in Norddeutschland einmaligen Museum auf vielfältige Weise angeregt, sich in 20 Themenbereichen mit dem Musikinstrument und dem Kunstwerk „Glocke“ zu beschäftigen. Lindenstraße 2, 48712 Gescher, Tel.: 0 25 42/71 44.

 

Uralte Geschichte zum Anfassen

6. Baumberger Sandstein wird seit mehr als 1000 Jahren abgebaut. Der „westfälische Marmor“ wie der Baumberger Sandstein auch genannt wird, ist ein Material das seinesgleichen sucht. Mit Thementouren Baumberge kann man sich auf Entdeckungsreise begeben und bei einer Führung durch einen Steinbruch uralte Geschichte zum Anfassen erleben. Infos und Anfragen unter www.thementouren.de

 

Per GPS Schätze suchen

7. Eine Schnitzeljagd steht bei jungen Semestern hoch im Kurs. Das Kind in sich wiederentdecken kann man beim Geocaching. Das ist eine moderne Form einer Schatzsuche beziehungsweise Schnitzeljagd. Ausgestattet mit einem GPS-Empfänger und den Koordinaten eines „Schatzes“ aus dem Internet kann man die Schätze finden, die jemand anderes an ungewöhnlichen Plätzen versteckt hat. Die Gemiende Nottuln verleiht GPS-Geräte und gibt Einsteigern eine Einweisung. Infos bei der Tourist-Information Nottuln unter Tel.: 0 25 02/94 20. Jens Ochsenfarth

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