Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg wird für fünf Millionen Euro saniert

Berufskolleg


Coesfeld. Der Westflügel des Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg in Coesfeld erinnert derzeit eher an den verhüllten Reichstag, als an Unterricht. Wie das Kunstprojekt des Künstlerehepaars Christo und Jeanne-Claude im Jahr 1995 ist das gesamte Gebäude hinter einer weißen Hülle verschwunden. Das verhüllte Schulgebäude markiert weithin sichtbar den Baubeginn der Sanierung der kompletten Schule. „In drei Schritten wird die gesamte Schule durchsaniert“, erklärt Josef Wolber vom Fachdienst Gebäudemanagement des Kreis Coesfeld. Die etwa fünf Millionen Euro teure Sanierung soll im Sommer 2014 fertig sein.

 

„Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1954 und seitdem befindet sich die Bausubstanz im Dornröschenschlaf“, erklärt Wolber die Notwendigkeit der Sanierung. Bis zum Ende der Sommerferien am 21. August soll mit der Sanierung des Westflügels und Aufstockung um eine Etage der erste Bauabschnitt beendet werden. Im zweiten Bauabschnitt wird der Südflügel bis Sommer 2013 und im 3. Schritt der Ostflügel bis Sommer 2014 saniert.

 

Der Schulalltag verläuft trotz der Bauarbeiten weitgehend reibungslos. „Durch die Bauarbeiten gibt es kaum Beeinträchtigungen. Wir machen das Beste daraus“, sagt Schulleiterin Monika Stoll-Röhl. Ein Teil der Schule wird während der Bauarbeiten ausgelagert. Ein Teil der Schule ist derzeit in der Jakobischule, Magnusgebäude und in Schulcontainern untergebracht. Für die rund 1700 Schüler hat dies kaum Auswirkungen. „Die Schüler bleiben alle an einem Standort“, sagt der stellvertretende Schulleiter Joachim Kandelbinder. Lediglich die Lehrer müssen zwischen den unterschiedlichen Standorten wechseln. jo

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