Beim Schlittschuhlaufen ist allerdings Vorsicht geboten

Eis_Fortsetzung


Dülmen. Wenn es draußen richtig schön knackig kalt ist, fängt für einige der Spaß erst richtig an. Bei eisigen Minustemperaturen und zugefrorenen Seen heißt es: Schlittschuhe raus und ab auf die glatten Flächen. Aber ist das überhaupt ein sicheres Vergnügen?

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KiwoJugendhilfe zeigt mit neuem Erscheinungsbild Spektrum ihrer Möglichkeiten

 
Dülmen. Die Kiwo Jugendhilfe in Dülmen präsentiert sich im neuen Gewand. „Es galt zu überlegen, wie man zeigen kann, dass die Kiwo mehr ist, als ein Wohnheim für Kinder“, so Grafik-Designerin Imke Hoinka-Nölting, die für die Umsetzung verantwortlich gewesen ist. Entstanden ist ein neues Erscheinungsbild der Jugendhilfeeinrichtung, das sich nicht nur in einer neuen Internetpräsenz widerspiegelt, sondern unter anderem auch auf Flyern, Briefköpfen, Aufstellern und Broschüren Einzug gehalten hat. „Das Ergebnis zeigt die Kiwo heute, wie sie leibt und lebt, das Wort Kinderwohnheim trifft nicht mehr zu“, so Geschäftsführer Karl Eisenbarth, der mit Kiwo-Mitarbeiterin Ute Thaleikis-Carstensen Imke Hlinka Nölting bei dem Prozess zur Seite stand.

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Das Foto zeigt die Postkarte, die an Familie Tewes geschickt wurde. Foto: kap  Gerüchte machen Angehörige des Merfelder Mordopfers zu schaffen


Merfeld. „Mein Sohn hat sich nicht umgebracht, ich bin nicht mit der Frau des Mörders meiner Frau zusammen und mein Kfz-Betrieb wird weitergeführt.“ Gerd Tewes ist fassungslos. Knapp ein Jahr nach dem Mord an seiner Frau in Merfeld (wir berichteten), machen diese Gerüchte der Familie zu schaffen. Was muss sie noch erleiden? Wieder einen geregelten Alltag erleben, über das Drama hinweg kommen, ist durch die Gerüchte nicht möglich. „Wie meine Gefühlswelt ist, wenn man ständig auf die Unwahrheiten angesprochen wird, die Leute darüber reden und die Straßenseite wechseln? Man möchte sich am Liebsten einschließen“, so ein gezeichneter Gerd Tewes. „Ich wurde im Fitnessstudio darauf angesprochen, dass ich mit der Frau des Mörders zusammen sei, bin Gesprächsthema an Stammtischen. Vor kurzem bekundete mir ein Glaser sein Beileid wegen des angeblichen Todes meines Sohnes.“ Er wisse nicht, wie das Gerücht entstanden ist, denn „er lebt“! so Tewes entnervt und frustriert.

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Hubert Sommer bei der Ehrung durch Bürgermeisterin Lisa Stremlau und Karlheinz Lipp, Vorstandsmitglied der Sparkasse Westmünsterland (v.l.). Foto: Stadt DülmenHubert Sommer erhält ersten Ehrenamtspreis für Engagement im Jubiläumsjahr


Dülmen. Er ist der Mann, der beim Jubiläumsumzug für den reibungslosen Ablauf sorgte. Er ist der Mann, der den Blaulichttag 2011 mit zum Erfolg gemacht hat und er ist der Mann, der  maßgeblich an der Planung des verzauberten Wildparks beteiligt war. Jubiläumskoordinatorin a.D. Stefanie Löhn sagt über ihn: „Er ist für mich eine der wichtigsten Personen im Jubiläumsjahr gewesen.“ Am Sonntag bekam Hubert Sommer für seinen Einsatz den ersten Ehrenamtspreis der Stadt Dülmen verliehen. „Das ist eine große Ehre für mich. Ich war sehr überrascht, als ich davon erfuhr“, so der stellvertretende Wehrführer der freiwilligen Feuerwehr Dülmen. Dass es der erste Ehrenamtspreis ist, mache ihn noch mehr stolz.

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Freya Rickert (Leiterin der Stadtbücherei; von links), Florian Kübber (Vorsitzender Ex libris), Christine Müller (2. Vorsitzende Ex libris) sowie Jette Kafka (Kassiererin Ex libris) freuen sich auf viele Besucher bei der Happy Hour. Foto: prVerein Ex libris organisiert happy hour in Bücherei

 

Dülmen. Über 75 000 Medien aus allen Sparten - von Sachliteratur bis zur DVD, vom Jugendbuch über den Bestseller bis zum Gesellschaftsspiel - bietet die Stadtbücherei Dülmen ihren Nutzern und Besuchern an. Die Bücherei bietet aber mehr als nur die Ausleihe von Medien. So werden über das Jahr verteilt verschiedene Ausstellungen und Lesungen durchgeführt und es können zum Beispiel Führungen für Schulklassen gebucht werden. Wer schon immer mal ins Angebot und in die Medienvielfalt der Stadtbücherei Dülmen reinschnuppern wollte, hat am Donnerstag, 26. Januar von 17 bis 18.30 Uh die Möglichkeit dazu. Dann bietet der Verein Ex libris in Kooperation mit der Stadtbücherei eine Happy Hour in der Bücherei an.

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Die „Sly Dogs“ aus Marl stimmen auf das Finale ein. Foto: pr Frankfurt will Titel verteidigen/ St. Pauli erstmalig dabei


Buldern. Heute Fußballstars von morgen sehen? Der Adler Cup in Buldern machts kommenden Sonntag möglich. Ab 10.30 Uhr fighten die U 17-Mannschaften einiger Bundesliga-Teams um den Turniersieg. Christoph Metzelder, Toni Kross, Tim Wiese oder Manuel Neuer sind nur einige Namen, die beim Adler Cup dabei waren und im Laufe der Zeit eine große Karriere gestartet haben. „Viele Spieler gehören bereits der U17 Nationalmannschaft an“, so Turnierleiter Wilfried Rath. Der Adler Cup gehöre zu den bedeutendsten Sportveranstaltungen im Kreis Coesfeld. „Es ist das bestbesetzte eintägige U 17-Hallenfußballturnier Deutschlands“, so Rath.

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Monika Dreike und Katrin Finn (beide Dülmen Marketing) sowie Grafikerin Imke Hoinka-Nölting stellten die Broschüre vor (v.l.). Foto: kap Touristikbroschüre 2012 vorgestellt/Natz-Tour mit im Programm


Dülmen. Dülmen mit allen Sinnen genießen? Vielleicht doch lieber einen der vielen Rund-und Wanderwege nutzten, auf den Pfaden der Anna-Katharina-Emmerick wandeln? Oder vielleicht eines der Familienangebote nutzen? Alles und viel mehr ist kein Problem. Die neue Touristikbroschüre „Dülmen: Das Erlebnis! 2012“ des Dülmen Marketing zählt die Möglichkeiten auf, die in und um Dülmen möglich sind. Am Montag wurde sie in der Privatrösterei Schröer vorgestellt. „Es hat natürlich einen Grund, warum wir hier sind. Die Privatrösterei ist Teil des neuen Programms „Dülmen genießen! Entdeckungstour mit allen Sinnen“, so Katrin Finn von Dülmen Marketing.

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Hier ist Künstlerin Johanna Niewerth bei der Arbeit.  Foto: Stadt Dülmen 700 aus Eis letzte Aktion zum Stadtjubiläum


Dülmen. „Alles ist vergänglich – auch ein Stadtjubiläum“, sagte Bürgermeisterin Lisa Stremlau am Freitagabend mit Blick auf die 700 aus Eis, die Künstlerin Johanna Niewerth zuvor aus drei Eisblöcken herausgearbeitet hatte. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres hatten die Stadt und Dülmen Marketing e.V. zu dieser besonderen Aktion an der Eisbahn eingeladen, wo mit der „Menschlichen 700“ im Januar auch alles begonnen hatte. „Schon damals kamen Hunderte Dülmener, die sich beteiligt haben, und so war es auch bei den vielen anderen Jubiläumsveranstaltungen“, erinnerte sich Stremlau.

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Der Gabentisch füllte sich schnell mit Futterspenden und Tierzubehör. Foto: kafHeiligabend ist im Tierheim ein ganz normaler Tag


Lette. Am heiligen Abend liegen für die tierischen Familienmitglieder häufig auch Geschenke unter dem Tannenbaum. Ein neues Spielzeug für den Hund, ein schöner Kratzbaum für die Katze oder aber ein neuer Käfig für den Wellensittich. Was ist aber mit den Tieren, die zu Weihnachten kein Herrchen oder Frauchen haben und im Tierheim die Festtage verbringen müssen? Bis vor einem Jahr war es so, dass diese auch direkt am 24. Dezember mit ihren Betreuern Weihnachten gefeiert haben. In diesem Jahr, so erzählt Tierheimleiterin Ulrike Kotzke, wurde die tierische Bescherung erstmals auf den vierten Advent vorgezogen - und das mit großem Erfolg für Mensch und Tier. „Es war immer sehr anstrengend, die Leute waren alle immer irgendwie im Stress und richtige Ruhe wollte nicht aufkommen“, erläutert sie die Entscheidung, das Fest für die Tiere vorzuziehen. Und tatsächlich fanden sich in diesem Jahr dann auch zahlreiche Tierfreunde im Tierheim ein, um gemeinsam zu feiern.

 

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Gospel_Stars_1The New York Gospel Stars zu Gast in Dülmen


Dülmen. Wenn sich draußen die ersten Schneekristalle zeigen ist es wieder soweit. Dann treten die New York Gospel Stars den weiten Weg aus Amerika an, um dem deutschen Publikum Konzerterlebnisse in einer einmaligen Umgebung zu bescheren.
Sie spielen in der passendsten Umgebung, die man sich für Gospel denken kann. Inmitten von wunderschönen Kirchen zeigen die Sänger und Musiker um Chorleiter Craig Wiggins, was es bedeutet Gospel zu leben und zu fühlen. Besser hätte man die Umgebung für ein solches Ereignis nicht wählen können. Am 6. Januar 2012 sind sie zu Gast in der St. Joseph Kirche in Dülmen.

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Strecke Reken-Dülmen fehlt als letztes Teilstück für B 67n

 

b-67n

Dülmen. „Lückenlos gut“ steht auf großen Plakaten, die für die Fertigstellung der B 67n werben.  Die gilt als wichtige Klammer zwischen West-und Kernmünsterland und soll die A3 mit der A43 bei Dülmen verbinden. Das vorletzte Teilstück zwischen Rhede-Ost und Borken-West wurde im vergangenen Jahr freigegeben. „Der Anschluss zur A31 ist da. Jetzt muss die Achse von Reken zur A43 hergestellt werden“, so Daniel Janning, Referent im Geschäftsbereich Handel und Verkehr bei der IHK Nord Westfalen. Diese hat 2004 die „Initiative B 67n“ gegründet, um die Fertigstellung voran zu treiben. Mittlerweile gehören ihr über 120 Unternehmen aus den Kreisen Coesfeld und Borken an.

 

 

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Wenn es nach Richard David Precht geht, dürfen Rentner trotz jahrzehnte langer Arbeit ihre Füße nicht hochlegen. Foto: Mike Frajese/pixelio.deKritik an Richard David Prechts Forderung für soziales Pflichtjahr bei Rentnern

 
Dülmen. Dieser Vorschlag dürfte vielen Rentnern sauer aufstoßen. Nach Informationen der Bild, fordert der Deutsche Philosoph Richard David Precht (47) ein soziales Pflichtjahr für alle Rentner, die vom Krieg verschont und eine beispiellose Wirtschaftsprogression erlebt haben. Rentner sollen ehrenamtlich 15 Stunden pro Woche arbeiten. Wer das Jahr nicht leistet, müsste damit rechnen, weniger Rente zu bekommen.  Mögliche Einsatzgebiete seien die Betreuung anderer Senioren, als Coach für junge Menschen oder als Deutschlehrer für Kinder mit Migrationshintergrund.

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Bürgermeisterin Lisa Stremlau hat mit dm gewettet, dass sie am heutigen Mittwoch um 16.30 Uhr 100 Leute vor dem dm-Markt im Ferno-Center zusammen bekommt, die mit ihr ein Nikolausliedchen singen. Gewinnt sie die Wette, spendet dm 1000 Euro. Foto: Stadt Dülmen Bürgermeisterin Stremlau wettet mit „dm“ und bittet zum Gesang


Dülmen. Auf die vorweihnachtliche Singfreude der Dülmener setzt Bürgermeisterin Lisa Stremlau. Sie hat mit dem Team des dm-Marktes im Ferno-Center gewettet, dass sie es schafft, am heutigen Mittwoch um 16.30 Uhr mindestens 100 Menschen vor dem dm-Markt zu versammeln um gemeinsam ein Nikolauslied zu singen. Kommt der Chor zustande, spendet dm 1.000 Euro für soziale Projekte in Dülmen.

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Gemeinsam für ein Ziel: Förster Klaus Bense (Landesbetrieb Wald und Holz NRW, der die Bäume mit einer Maschine gepflanzt hat), Laura, Anke und Mike Schmeing (Baumpaten), Paul Alberty, Reinhild Kluthe Koordinierung Umwelt-und Klimaschutz) sowie Bürgermeisterin Lisa Stremlau beim Pflanzen der letzten Bäume (v.l.). Foto: kap Paul Alberty pflanzt 700 Bäume an der Geißheide/Stadt Dülmen untertstützt Jubiläumsprojekt


Dülmen. Robin Wood, Baumflüsterer, Co2 Spender, Klimaschützer. Einige Namen fallen einem ein, wenn man an den Dülmener Paul Alberty denkt. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Million Bäume zu pflanzen. Es fehlen zwar noch ein paar Hunderttausend, aber er ist auf einem guten Weg. Den nächsten Schritt hat er jetzt mit der Stadt Dülmen getätigt. „Im Zusammenhang mit der 700-Jahrfeier ist mir die Idee gekommen, 700 Bäume für und in Dülmen zu pflanzen“, so Alberty. Anfang des Jahres stellte er Bürgermeisterin Lisa Stremlau die Idee vor, die davon sofort begeistert war. „Es ist ein wunderschönes Geschenk für die Stadt“, so die Bürgermeisterin.

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IMG_0059Kommendes Wochenende ist Weihnachtsmarkt in Rorup


Rorup. Gemütliches Bummeln und Klönen, vielseitiges musikalisches Programm, Schlemmerstände und betreute Bastelmöglichkeiten. Der Roruper Weihnachtsmarkt bietet am kommenden Wochenende genug Gründe für einen Halt. „An den Hütten gibt es Floristik, Liköre, Marmeladen, Magnetschmuck, eigentlich alles querbeet“, so Mitorganisator Alfred Fromme vom Arbeitskreis Weihnachtsmarkt. Auch die Roruper Schule bastelt verschiedene Sachen und Krippenbauer Rudi Herring präsentiert seine Werke. Schlemmerfreunde kommen mit Glühwein, Cafeteria, Bierstand und Imbisswagen sowieso voll auf ihre Kosten. Für kleine Besucher gibt es im Bürgerhaus Kinderbetreuung durch eine Pädagogin. „Die können da basteln, während ihre Eltern über den Markt schlendern.“ Draußen dreht indes eine Bimmelbahn genauso ihre Runden, wie ein Kinderkarrussel.

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Richtung leere Kassen geht es für immer mehr Kommunen. Mit dem Kommunal-Soli sollen reiche Städte arme Städte vor der Pleite retten. Foto: Rainer Sturm/pixelio.de Landesregierung plant Kommunal-Soli/Abstimmung über Gesetz im Dezember


Kreis. Den Kommunen geht es schlecht, das ist bekannt. Die rot-grüne Landesregierung will mit dem „Stärkungspaket Stadtfinanzen“ von der Pleite bedrohte Kommunen helfen. Sie sollen so handlungsfähig bleiben und ihre Haushalte konsolidieren können. Die Verabschiedung des in zwei Stufen gegliederten Gesetz ist für diesen Dezember geplant. „An der ersten Stufe müssen Gemeinden, die massiv überschuldet sind oder bei denen das bis 2013 eintreten kann, teilnehmen“, so Claudia Roth, Pressesprecherin des Ministeriums für Inneres und Kommunales NRW. Diese wurden von der Landesregierung benannt. Aktuell sind es 34 Kommunen, für die bis 2020 jährlich Geld zur Verfügung gestellt werden soll. „In den ersten fünf Jahren sind es 350 Millionen Euro. Ziel ist es, dass diese Kommunen den Haushaltsausgleich in der Zeit hinbekommen. Danach wird der Betrag zurückgefahren.

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Bei der Vertragsunterzeichnung haben alle gut Lachen: Johannes Wunsch (IHK), Anke Reichenbach mit ihrem Kollegen Klaus Wette (Stubo) (v.l. stehend) sowie Christian Moll und Gregor Laydag (Schulleiter AvD) (v.l.). Foto: Kap AvD-Gymnasium Dülmen und Spedition Moll kooperieren/IHK als Impulsgeber

 

Dülmen. Als erstes Gymnasium im Kreis Coesfeld nimmt das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Dülmen (AvD) am Industrie-und Handelskammer-Projekt (IHK) „Partnerschaft Schule-Betrieb“ teil. Am Donnerstag wurden die Verträge zwischen Schule und Christian Moll unterzeichnet, der mit seiner Spedition Partner wird. Die IHK ist Impulsgeber. Ziel der Initiative ist es, Schülern den Übergang in den Beruf zu erleichtern und Unternehmen bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses zu unterstützen.

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Bereiten den "Tag der Westfälischen Geschichte" in Dülmen vor: Stadtarchivar Dr. Stefan Sudmann (li.), Dr. Anna-Therese Grabkowsky und Dr. Hermann-Josef Schmalor. Foto: Stadt Dülmen/Stefanie Löhn.„Tag der Westfälischen Geschichte“ 2012 in Dülmen

 
Dülmen. Historiker aus ganz Westfalen werden sich im am 20. und 21. April 2012 in Dülmen zum „Tag der Westfälischen Geschichte“ treffen, der jährlich vom Verein für Geschichte und Altertumskunde und der Historischen Kommission für Westfalen Veranstaltet wird. Zu einem ersten Ortstermin begrüßte Stadtarchivar Dr. Stefan Sudmann  Dr. Anna-Therese Grabkowsky und Dr. Hermann-Josef Schmalor vom Vorbereitungsteam.


„Wir freuen uns sehr, dass die Veranstaltung in Dülmen stattfindet und das wir unsere stadtgeschichtliche Arbeit der Fachwelt vorstellen können“, betont Dr. Stefan Sudmann. „Die historische Kommission hat den Wunsch geäußert, mit der Tagung nach Dülmen kommen zu dürfen, weil wir bereits 2008 bei der Publikation des Urkatasters sehr erfolgreich zusammen gearbeitet haben.“ Turnusgemäß solle die Veranstaltung zudem im kommenden Jahr im Westmünsterland stattfinden.“ Im Fokus Tagung steht das Thema „Westfälischer Adel im 19. Jahrhundert“. Der Dülmener Stadtarchivar wird dabei einen Vortrag zur Familie von Croÿ halten. Rund 120 Historiker werden in Dülmen erwartet.

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JudenDulmen1Auch in Dülmen ereigneten sich in der Reichsprogromnacht am 9. November 1938 schreckliche Szenen


Dülmen. Es begann um 23.30 und dauerte bis 2 Uhr in der Nacht. Als erstes wurden zwei Fensterscheiben bei Viehhändler Louis Pins gegenüber der Viktorkirche eingeschlagen, dann stand die Synagoge in Flammen. Am Ende der Nacht waren alle Privat- und Geschäftshäuser der in Dülmen lebenden Juden verwüstet und die zuvor aufs heftigste mißhandelten Männer inhaftiert worden. Hermann Leeser sollte sich nur wenige Tage später in der Haft das Leben nehmen.

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Beim Gastro-Führerschein soll nicht nur Hygiene ein Thema sein, sondern auch Arbeitsbedingungen und Wissen um den Beruf. Foto: kunstzirkus/pixelio.deGewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten fordert Gastro-Führerschein


Kreis. Mehr Qualität hinterm Kneipentresen fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auch im Kreis Coesfeld. Passieren soll das über den „Gastro-Führerschein“, einen Berufstest für Wirte, der ihnen die „Lizenz zum Zapfen“ erteilt. Die bisherigen Auflagen seien nicht ausreichend, wie NGG-Geschäftsführer Mohamed Boudih sagt. „Momentan braucht es außer einem Gesundheitszeugnis, einem guten Schufa-Eintrag und einem Kurs bei der IHK nichts weiter, um eine Gastronomie zu eröffnen.“  Das sei zu wenig. „Der Gast muss sich darauf verlassen können, dass die Qualität stimmt.“ Dazu zählt für Boudih nicht nur die Hygiene. „Auch Arbeitsrecht, Arbeitsschutz und betriebswirtschaftliches Know-how müssen beachtet werden. Wir wollen, dass Gastronomen fundiertes Wissen besitzen.“ Die Gastrolandschaft beweise nicht immer 1A-Qualität.

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