SchornsteinfegerZukünftige Chancen auf Ausbildungsplatz zum Schornsteinfeger sind gut

 
Kreis. Zukunftssorgen bei den Glücksbringern. Durch den demographischen Wandels sieht der Bundesverband des Schornsteingfegerhandwerks Schwierigkeiten, in Zukunft Ausbildungsplätze zu besetzen. Rund 400 Lehrstellen sollen in den nächsten Jahren bundesweit unbesetzt bleiben. Im Gegensatz dazu steht die große Bereitschaft der Betriebe, Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen.

 


Am Donnerstag machten Vertreter des Verbands in der Berufsfortbildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks in Dülmen auf das Problem aufmerksam. Dabei sei gerade die Ausbildung in Nordrhein-Westfalen besonders reizvoll, wie Gunar Thomas, Bundesvorstand Berufsbildung sagt. „Die Besonderheit in NRW ist, dass man die Ausbildung mit einem Studium verknüpfen kann. Neben dem Handwerksberuf, gibt es dann noch den Hochschulabschluss.“


Der Beruf ist heute mehr als nur den Kamin kehren. „Man lernt viel über Lüftungstechnik, Brandschutz, Umwelttechnik und Energieberatung“, so Thomas. Man sei intensiver präventiv tätig. Potenzielle Azubis sollten neben einem Realschulabschluss Interesse an Physik, Mathe und Chemie haben. „Die Aussichten auf einen Ausbildungsplatz sind im Regierungsbezirk Münster gut“, so Karl-Heinz van Wesel, Obermeister der Schornsteinfeger-Innung Münster. 58 Azubis sind aktuell im ersten, zweiten oder dritten Lehrjahr im Regierungsbezirk Münster in 230 Betrieben tätig. Im Kreis Coesfeld haben vier ihre Ausbildung begonnen. Frauen sind übrigens sehr erwünscht. kap

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