Das Verbreitungsgebiet

„Grenzen überschreiten“

Steigende Einwohnerzahl, geringe Arbeitslosigkeit und umfassende Investitionen, Bürgermeister Friedhelm Kleweken präsentierte zum Jahresauftakt eine positive Bilanz.

 

Begrüßten zuversichtlich das neue Jahr (v.l.): Herbert Kolski (Geschäftsführer Wila e.V.), Bürgermeister Friedhelm Kleweken, Elisabeth Schwenzow (Geschäftsführerin Euregio e.V.) und Josef Scharlau (Vorsitzender Wila e.V.). Foto: flo

legden. Zum informellen Gedankenaustausch hatte Bürgermeister Friedhelm Kleweken sowie Wila-Vorsitzender Josef Scharlau und Wila-Geschäftsführer Herbert Kolski Vertreter verschiedener wirtschaftlicher, kultureller und politischer Unternehmen, Einrichtungen und Vereine zum diesjährigen Neujahrsempfang eingeladen. Bürgermeister Friedhelm Kleweken zog eine positive Bilanz des Vorjahres.

„2014 war für Legden ein erfolgreiches Jahr. Wir haben die 7000er-Grenze überschritten. Das hat es in der Geschichte noch nicht gegeben“, kommentierte er die steigende Einwohnerzahl in seiner Gemeinde. 

Babyboom, starker Zugang, Bauboom sowohl im Mietwohnungs- als auch Eigenheimbau, hohe Beschäftigungsquote, großes Investitionsvolumen in allen wichtigen Infrastruktureinrichtungen und der „A-Stempel“, die höchste Qualifizierungsstufe der Regionale 2016, waren die positiven Schlaglichter im Jahresrückblick von Kleweken.

Als „große Herausforderungen“ nannte er die weiterhin schwierige Finanzsituation der Gemeinde und die Asyl- und Flüchtlingspolitik. „Dieses Thema liegt mir sehr am Herzen. 58 Personen aus unterschiedlichen Ländern leben hier bei uns. Wir sind verpflichtet, diese Menschen zu betreuen und unterzubringen. Nehmen wir diese Chance, diese Herausforderung an“, appellierte Kleweken an die Legdener Bürger und richtete zugleich seinen Dank an seine  Mitarbeiter, die diesbezüglich „einen guten Job machen“. 

Als Gastrednerin referierte Euregio-Geschäftsführerin Elisabeth Schwenzow zum Thema  deutsch-niederländischer Wirtschaftsraum. „Arbeitnehmer und Arbeitgeber scheuen den Schritt in das Nachbarland. Aber wir müssen grenzüberschreitend zusammenarbeiten, sonst wird im Münsterland viel Potential verschenkt“, betonte sie.  Die Euregio, der knapp 130 Gemeinden angehören, arbeite daran, eine grenzüberschreitende Arbeitsmarktpolitik zu entwickeln und Grenzen langfristig zu minimieren, um die Wettbewerbsfähigkeit der Grenzregion zu stärken.

Als Dank überreichte Bürgermeister Friedhelm Kleweken der Gastrednerin einen Gruß aus dem Dahliendorf: Dahlienknollen, die den Namen Euregio tragen und mit ihrer hellgelben Blüte den Geist der Euregio vermitteln sollen, nach Möglichkeit grenzüberschreitend.