Das Verbreitungsgebiet

Blumiger Trubel

Für viele Legdener und andere Menschen aus der Umgebung gibt es am Sonntag, 20. September von 11 bis 18 Uhr nur ein Ziel: den Dahliendorfmarkt. Das bunte Treiben wird in diesem Jahr noch ergänzt, denn auch der Dahliengarten zeigt sich im Moment von seiner schönsten Seite.

Beim Dahliendorfmarkt ist immer viel los. Foto: Archiv

Legden. Hobbykünstler, Musik, lecker Essen und Trinken, all das gehört natürlich zum Markt, der sich durch die ganze Innenstadt zieht, dazu. Die holländische Blaskapelle „Lavasjkierie“ läuft durch den Ortskern und sorgt für Stimmung. „Die Jungs sind gut drauf“, freut sich Herbert Kolski, Organisator des Dahliendorfmarktes und Geschäftsführer des Wila Legden-Asbeck e.V.. Mit „Sess un een“ spielt auch eine Legdener Blaskapelle, die aus Senioren besteht. Morgens gibt außerdem der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr ein paar Stücke zum Besten. Hierbei handelt es sich um Jugendliche, die der Förderaufbaustufe angehören.

Neben den kreativen Angeboten der Hobbykünstler - darunter natürlich auch viel Herbstliches - gibt es noch andere interessante Dinge zu entdecken: Hedwig Janning bringt ihren Dahlienlikör mit, eine Mädchengruppe des SuS Legden führt einen Hip Hop-Tanz vor und auf dem Rathausplatz geht es aktiv zur Sache. Dort ist Bullriding möglich und von einem Trialklub wird ein kleiner Parcours aufgebaut, den auch Besucher mit dem Rad befahren können. Am DRK-Heim ist für Verpflegung gesorgt, die Kinder können sich auf einer Hüpfburg austoben.

Für private Anbieter findet außerdem ein Flohmarkt statt. Gegen eine Gebühr von fünf Euro können die heimischen Schubladen entrümpelt werden. Anmeldungen sind bei Herbert Kolkski, Tel. 0 25 66/90 54 700 oder an flohmarkt-ddm@wila-legden.de möglich (Tische bitte selbst mitbringen). Auch größere Warenhändler stellen ihre Artikel zum Verkauf: Ab 13 Uhr ist verkaufsoffen.

Organisator Herbert Kolski findet es unglücklich, dass sich im Moment recht viele Märkte und Veranstaltungen in der Umgebung knubbeln. „Die Märkte sollten etwas mehr entzerrt werden“, findet er. Als Möglichkeit sieht er, dass sich die regionalen Kommunen zu einem Planungstreffen zusammenfinden und die Termine im voraus planen. „Wir sind aber trotzdem zufrieden mit den Anmeldungen“, betont Kolski. Wegen des Mottos „Dahlie trifft Garten“ wurden auch viele Gärtnereien eingeladen. „Da hätten wir uns gewünscht, dass mehr mitmachen“, sagt Herbert Kolski. Beim vergangenen Dahliendorfmarkt kamen gut 8.000 bis 9.000 Besucher nach Legden - ein Indiz, dass der Markt auch für Händler nach wie vor ein lukratives Pflaster ist.