Das Verbreitungsgebiet

Fassanstich und DJ-Power

Es war ein spontaner Sprung ins kalte Wasser, den die neuen Organisatoren des Dülmener Oktoberfestes im vergangenen Jahr gewagt haben – mit Erfolg. Jetzt geht es am 28. September (Samstag) in die zweite Auflage.

Jetzt muss nur noch der Fassanstich klappen: Die Weichen für das zweite Oktoberfest und die Mega-Zeltparty am Gausepatt sind gestellt.

Während die ersten Gäste damals das Zelt am Gausepatt (ehemals Giga Parc) stürmten, wurden nebenan noch Zelte abgebaut. Die Stadt hatte das Gelände gekauft, um Veranstaltungen wie dem Oktoberfest oder der Mega-Zeltparty Raum zu bieten. Dafür mussten aber zunächst die alten Flüchtlingsunterkünfte weichen. Trotz engem Zeitplan hat alles gut geklappt, so Dülmen-Marketing Geschäftsführer Tim Weyer. Gemeinsam mit der IDU organisiert Dülmen Marketing federführend das Oktoberfest.

„Wir wollen nicht ganz so viel Brimborium, die Leute sollen einfach feiern“, so Tim Weyer. Dafür sorgen „Die Hüttenkracher“ aus Borken mit passender Stimmungsmusik. Maßkrugstemmen und Co. wird es also nicht geben, dafür aber original bayerische Leckereien von Schirrmeister und Benediktiner Weißbier von der Bitburger Brauerei.Festwirt Berti Fimpeler will außerdem für einen besseren Blick auf die Bühne sorgen, das Zelt soll in diesem Jahr breiter sein. Beim Bierpreis sichert er zu, trotz leichter Steigerung bei unter zehn Euro pro Maß zu bleiben.

Apropos Maß: Das Bier gehört zum Oktoberfest wie der Zapfhahn zum Fass, in diesem Jahr wird es neben halber und ganzer Maß purem Bier auch gemischte Varianten geben. Und – auch das eine Dülmener Besonderheit – vor der Bühne wird wieder eine Tanzfläche installiert. Eine weitere gute Nachricht: Die Sperrstunde wurde verlängert, statt schon um 0 Uhr ist erst um 1 Uhr Schicht.

„Wir planen mit 120 Tischen und bieten bewusst nur acht Plätze pro Tisch an, damit jeder genug Platz hat“, betont Tim Weyer.  Der Eintritt kostet 15 Euro. Klaus Göckener, Vorsitzender der IDU, würde sich freuen, wenn auch in diesem Jahr wieder viele Firmen die Gelegenheit nutzen würden, einen Tisch für die Mitarbeiter zu buchen.

Bis um 3 Uhr morgens können die eher jüngeren Semester am 2. Oktober (Mittwoch) bei der Mega-Zeltparty feiern. Klaus Göckener von MP Veranstaltungstechnik hatte das Event vor vielen Jahren ins Leben gerufen, zwischenzeitlich in andere Hände übergeben und kümmert sich seit dem vergangenen Jahr wieder selbst um die Party.

In diesem Jahr wird mit MarvU ein vom Karpaten-Festival oder von Mando Hill bekannter DJ auflegen. Ein Ärgernis des vergangenen Jahres wollen die Organisatoren korrigieren – lange Schlangen an den Kassen sollen in diesem Jahr möglichst vermieden werden. Überrascht war Klaus Göckener von der großen Nachfrage nach Karten zur Mega-Zeltparty im Vorverkauf, so dass es auch in diesem Jahr diese Möglichkeit geben wird.

Gesponsert werden beide Events vom Partner Industrieverbund „Industrie“ Dülmen-Nottuln-Senden. Für Ralf Swetlik vom Druckhaus Dülmen eine gute Gelegenheit, auch zu jüngeren Menschen in Kontakt zu kommen und auf Ausbildungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen. Karten für beide Veranstaltungen gibt es ab sofort bei Dülmen Marketing. Wer zuerst kommt, erhält beim Oktoberfest die besten Plätze in Bühnennähe. Einlass ist dort um 18 Uhr, der Fassanstich erfolgt dann um 19 Uhr. Bei der Mega-Zeltparty öffnen sich ab 21 Uhr die Türen zum Festzelt.