Das Verbreitungsgebiet

Hier fließt der Schweiß gewollt und gerne

Seit mehr als 20 Jahren existiert die CoeSauna an der Osterwicker Straße 19 direkt am CoeBad. 2006 erfolgte ein kleiner Umbau. Von September bis jetzt wurde die Coe-Sauna nahezu grundlegend renoviert. Seit Dienstag (15. Januar) präsentiert sie sich in einem völlig neuen Licht.

Markus Hilkenbach (Geschäftsführer Bäder- und Parkhausgesellschaft Coesfeld) und die beiden Bäderleiter Ulrich Czeranowsky und Stefan Porwoll (v.l.) am neuen gläsernen Tauchbecken der CoeSauna.

Die positive Wirkung des regelmäßigen Saunierens ist unumstritten. Das Immunsystem wird gestärkt, das Herz-Kreislauf-System trainiert und die Muskulatur sowie die Haut werden besser durchblutet. Wer die Regeln des richtigen Saunierens beachtet, fördert seine Gesundheit und kann anschließend den Alltag entspannter angehen. Die rund 20000 Besucher der CoeSauna im Jahr wissen das.

Seit Dienstag präsentiert sich der Entspannungstempel mit einer modernen Ausstattung und mit einem ganz neuen Konzept. „Wir wollen unsere Stammgäste nicht nur behalten, sondern hoffen darauf, dass wir unsere Besucherzahlen in diesem Jahr auf etwa 25000 erhöhen können. Ein ehrgeiziges Ziel. Schließlich sind die ersten 14 Tage des Jahres ohne Gäste schon vorbei“, bemerken die beiden Bäderleiter Ulrich Czeranowsky und Stefan Porwoll auf einem Ortstermin für die Medien.

Markus Hilkenbach, Geschäftsführer der Bäder- und Parkhausgesellschaft Coesfeld, glaubt fest daran, dass dieses ehrgeizige Ziel erreicht wird: „Die umfangreichen Umbaumaßnahmen haben sich wirklich gelohnt. Die Coe-Sauna hat eine ganz neue Struktur mit einem Sauna- und einem Ruhebereich erhalten. Hinzu kommt ein neuer Gastronomiebereich.“ Hilkenbach weiter: „Die neue Saunalandschaft ist nicht nur großzügiger und attraktiver, sondern auch vielseitiger.“

In Zusammenarbeit mit dem renommierten und sehr bekannten Koch „Wolle“ Stallmeyer haben die Stadtwerke Coesfeld unter dem Motto „einfach lecker“ ein neues Gastronomiekonzept entwickelt. Stallmeyer ist der neue Pächter der gesamten Gastronomie im CoeBad und in der CoeSauna. Der gebürtige Coesfelder hat bereits für viele bekannte Stars und Comedians wie Atze Schröder, Michael Mittermeier und Paul Panzer gekocht.

Wer die CoeSauna aus seinen früheren Besuchen kennt, wird den „Schwitzkasten“ kaum wiedererkennen. „Den Ruhebereich haben wir deutlich vergrößert“, erläutern Ulrich Czeranowsky und Stefan Porwoll. Dort können die Gäste ohne störende Nebengeräusche auf extra hohe Liegen – ideal für ältere Menschen – Ruhe und Entspannung finden. Außerdem ist der Verbindungsgang zum CoeBad verlegt und besser zugänglich geworden.

Im Saunabereich erwartet die Besucher neben der Sauna aus dem finnischen Keloholz, der Blockhaus- und der Aroma-Sauna jetzt auch ein neues Dampfbad sowie eine Panorama-Sauna. Von dieser auskönnen die schwitzenden Gäste auf den umgestalteten Außenbereich mit einem neuen, blau leuchtenden, mit kaltem Wasser gefüllten Glastauchbecken und dem neuen Duschhaus sowie dem warmen Whirlpool schauen. Selbstverständlich gibt es zwar auf drei reduzierte dafür aber neue modern gestaltete Fußbecken.

Übrigens: Am Umbau waren größtenteils ortsansässige Unternehmen und Firmen aus der Region beteiligt. „Das ist ein großer Vorteil. Denn die Handwerker waren mit Herzblut dabei und identifizierten sich mit unserem Projekt“, stellen Ulrich Czeranowsky und Stefan Porwoll heraus. Obwohl die Umbaukosten nicht unerheblich sind, ist der Eintrittspreis nur um einen Euro auf nunmehr 14,90 Euro für ein Tagesticket erhöht.

Der Gast wird anhand des neuen Konzepts förmlich durch die CeoSauna geleitet. Den Anfang macht die Saunalandschaft, anschließend geht es in die Außenanlage, danach in die weitläufige Ruhezone und anschließend entweder ins CoeBad oder über eine Treppe in den neuen Gastronomiebereich von „Wolle“ Stallmeyer.

Eine weitere ausgeklügelte Besonderheit kann die CoeSauna noch vorweisen: einen unüblichen Teppichboden. Die CoeSauna sei wohl in der Region die einzige, die einen Bereich hat, der mit Teppichboden ausgelegt sei. „Der sorgt für eine noch bessere Akustik und Gemütlichkeit“, unterstreichen Ulrich Czeranowsky und Stefan Porwoll. Beide versichern, dass die Hygiene nicht darunter leidet: „Uns hat der Architekt garantiert, dass von einem festgetretenen Hamburger am nächsten Tag nichts mehr zu sehen ist.“