Das Verbreitungsgebiet

Prägende Personen

Was haben Konfuzius, Robert Koch und Tupac gemeinsam? Sie alle tauchen im Buch „100 Menschen von Bedeutung“ auf.

<ortsmarke>Ausgewählt wurden diese 100 Menschen von Ludger Hecking und seinem Enkel Matthis Mertens. Die beiden haben gemeinsam auf gut 300 Seiten Kurzbiographien, Zitate und Kommentare zu den Persönlichkeiten veröffentlicht, die sie besonders beeindruckt haben. Eine subjektive Auswahl, die ihren besonderen Reiz durch den Blick der beiden so unterschiedlichen Generationen erhält.</ortsmarke>

„Ich wollte nach der Rente nicht die Hände in den Schoß legen“, blickt Ludger Hecking zurück. Der 82-Jährige hat bereits andere Bücher veröffentlicht, so zum Beispiel „100 Orte von Bedeutung“. Sein Enkel Matthis hatte die Idee, 100 Menschen in einem Buch zusammenzufassen. „Wir haben jeder Person drei Seiten zugeordnet: eine Seite über das Leben, eine Seite Sprüche und Kommentar und jeweils ein Bild“, erläutert er das Konzept. Der immer gleiche Aufbau ist wichtig, schließlich soll über die Länge des Textes keine Bewertung stattfinden. „Außerdem sind die einzelnen Kapitel dann sehr schnell zu überblicken“, so Matthis Mertens.

Zwei Jahre hat die Entwicklung gedauert, die Kurzbeschreibungen fundierten auf Expertenwissen, so Matthis Mertens. Dabei war die Arbeit zwischen Junior und Senior gerecht verteilt. „Jeder hat sich die Hälfte vorgenommen“, so Ludger Hecking. So konnte es im Entstehungsprozess auch nicht zu Auseinandersetzungen kommen, wohl aber zu Diskussionen. „Das sind natürlich sehr individuelle Entscheidungen, wer aufgenommen wird“, erklärt der erst 16-jährige Matthis Mertens. Er hat versucht, durch seine Porträts ein möglichst breites Spektrum abzudecken. „Tupac Shakur kennt vielleicht nicht jeder, aber er hat sich sehr für die Rechte der Schwarzen eingesetzt“, betont Matthis Mertens.

Ludger Hecking, der begeisterter Philatelist ist, hat sich bei seiner Auswahl auch an den Sonderbriefmarken berühmter Persönlichkeiten orientiert. Zufrieden sind beide mit der ansehnlichen Liste, die so entstanden ist, wenn es auch ein kleines Manko zu vermelden gibt. „Wir müssen gestehen, dass wir zu wenig Frauen genommen haben“, räumt Ludger Hecking ein. Aber wer weiß, dazu gäbe es bei gutem Absatz ihres Buches ja in einem zweiten Teil Gelegenheit.