Das Verbreitungsgebiet

Gemeinsam für das Patientenwohl

Coesfeld, Dülmen und Nottuln, drei Standorte, aber ein Krankenhaus: Die Christophorus-Kliniken. Im Jahr 2006 durch den Zusammenschluss der drei lokalen Krankenhäuser entstanden, verstehen sie sich selbst als „ein Krankenhaus mit drei Eingängen“. Ein Selbstverständnis, das die Bevölkerung nicht teilt – noch nicht.

Die Patienten im Blick: Unter dem Motto „Gemeinsam für unser Krankenhaus“ hat sich der Verein der Freunde und Förderer der Christophorus-Kliniken gegründet. Foto: flo

Der im November gegründete Verein „Freunde und Förderer der Christophorus-Kliniken“ möchte deshalb die Idee des einen zusammengehörigen Krankenhauses mit drei spezialisierten Betriebsstätten in die Bevölkerung transportieren.

„Der Verein wünscht sich, dass eine standortübergreifende Identifikation der Bevölkerung mit ihrem Krankenhaus, den Christophorus-Kliniken, entsteht“, erklärt Dr. Friedrich Krings, Chefarzt der Chirurgischen Klinik.

Mit insgesamt 22 Gründungsmitgliedern, darunter Bürgermeisterin Lisa Stremlau (Dülmen), Bürgermeister Heinz Öhmann (Coesfeld) und Bürgermeister Peter Amadeus Schneider (Nottuln), ist der Förderverein unter dem Vorsitz eines neunköpfigen Vorstands an den Start gegangen. In Anbetracht der angespannten wirtschaftlichen Situation und der schwierigen betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen möchte der Verein die Christophorus-Kliniken „ideell und materiell unterstützen und zum Erhalt des hohen und qualifizierten Niveaus der medizinischen Versorgung beitragen“, unterstreicht Dr. Horst Preßler, ehemaliger Chefarzt in Dülmen. 

Ein besonderes Augenmerk legen die Verantwortlichen dabei auf das Wohl der Patienten. „Wir wollen Anwälte unserer Patienten sein und schauen, was zur Genesung beitragen kann. Hier wollen wir als Förderverein eine Lücke schließen und in erster Linie Investitionen tätigen, welche den Patienten und den Angehörigen zugutekommen“, betont Dr. Friedrich Krings.

Die Sparkasse Westmünsterland unterstützt den jungen Verein mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von 5.000 Euro und leistet somit wichtige Starthilfe. „Unser besonderes Anliegen ist die Stärkung der Identifikation der Menschen mit ihrer Region, hier sind die Kliniken ein wichtiger Faktor“, erklärt Michael Lukas, Direktor der Sparkasse Westmünsterland. 

 

Der Förderverein sei offen für jeden, dem eine bessere Patientenversorgung in der Region am Herzen liegt: „Jeder kann Mitglied werden, man muss aber nicht Mitglied sein, um zu spenden“, wirbt Preßler für eine breite Unterstützung des Fördervereins, um den Patienten an allen drei Eingängen eine individuelle und menschliche Gesundheitsversorgung gewährleisten zu können.