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Schüler gratulieren ihrer Schule

Wie entsteht eine Zeitung? Wie findet man Themen? Und was tut man, wenn für den Text noch Informationen fehlen?

23 Schüler haben drei Tage lang ihre Schule auf den Kopf gestellt, um spannende Geschichten für das Schuljubiläum zusammen zu tragen.

23 Schüler des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums hatten sich an die ehrgeizige Aufgabe gemacht, zum Schuljubiläum eine kleine Zeitung zu erstellen. Eifrig machten sie sich auf den Weg in die einzelnen Projekte,  interviewten ihre Mitschüler und natürlich auch ihre Lehrer.

 „Ich stand schon häufiger in der Zeitung, jetzt schreibe ich selbst mal was“, erklärt zum Beispiel Jana Kaufmann, warum sie sich für das Projekt angemeldet hat. Und David Radde erzählt „es macht auf jeden Fall Spaß, wir lernen so auch viele der anderen Projekte kennen“. Wenn er nicht im Zeitungsprojekt untergekommen wäre, hätte er eventuell Bogenschießen ausprobiert.

Denn das ging auch im Rahmen der Projekttage. Drei Tage lang konnten die AvD-Schüler mal etwas ganz anderes machen als Vokabeln pauken oder Matheformeln üben. Theater spielen, Karikaturen zeichnen oder einen überdimensionalen Geburtstagskuchen backen – alles stand natürlich im Zeichen des 20. Geburtstages.

So auch die kleine Zeitung, die die Besucher des Jubiläumssamstages dann bewundern konnten. Hannah und Leonie zum Beispiel hatten sich auf den Weg gemacht und ihre Mitschüler interviewt, was sie an ihrer Schule toll finden. Und natürlich stellte sich auch Schulleiterin Ursula Ellenbracht den Fragen der Nachwuchsjournalisten Timo Büscher und Lucca Schwegmann. 

 Stand drei Tage lang die Arbeit und Vorbereitung im Mittelpunkt, durfte dann am Samstag einfach nur noch gefeiert werden. In einem kleinen Festakt erinnerte Schulleiterin Ursula Ellenbracht an die Anfänge des zweiten Dülmener Gymnasiums – zunächst in der alten Overbergschule mit nur drei Klassen und vier Lehrern. „Die Schüler haben sich ihre Schule erobert“, blickte Josef Gochermann zurück. Er konnte aus vielen Perspektiven berichten. Als Politiker, der sich an den zunächst steinigen Weg hin zum zweiten Gymnasium erinnerte, aber auch als Vater und ehemaliger Vorsitzender des Fördervereins. Die Schule sei anders, nicht weil die Schüler schlauer oder besser seien. Hervorzuheben sei aber der Zusammenhalt aller am „Annette“ von Beginn an.

Das ganze Fest war ein lebendiges Zeichen dieses Zusammenhaltes, hatten doch Lehrer, Eltern und natürlich Schüler kräftig gemeinsam angepackt, um für ein gutes Gelingen zu sorgen.