Das Verbreitungsgebiet

Vielversprechende Talente

Mehr als 130 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene besuchen die kunst:schule des Kunstvereins Münsterland. Seit Sonntag stellen sie ihre Werke zu den Thema Szenen aus Büchern und Filmen aus.

Sind begeistert von den Werken ihrer Schülerinnen und Schüler: Ingrid Teiner, Lisa Heisterkamp, Annette Focke und Jutta Meyer zu Riemsloh (v.l.) von der kunst:schule des Kunstvereins Münsterland.

Traditionsgemäß stellen zum Jahresanfang die Schülerinnen und Schüler der kunst:schule des Kunstvereins Münsterland in seinen Räumen am Jakobiwall 1 ihre Werke aus. Seit Sonntag bis zum 17. März (Sonntag) sind die Exponate von mehr als 130 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von vier bis 20 Jahren zu sehen.

„Wir haben nach den Sommerferien Listen ausgelegt, in den die jungen Leute ihre Themenvorstellungen äußern konnten und welche sie bearbeiten möchten. Danach wurde demokratisch abgestimmt und das Thema Szenen aus Büchern und Filmen kristallisierte sich heraus“, erläutert Jutta Meyer zu Riemsloh, Geschäftsführerin des Kunstvereins Münsterland. 380 Bilder wurden aufgehängt und 100 Objekte aufgestellt.

Dozentin Lisa Heisterkamp schlug für ihre Gruppe von Kindern im Alter von vier bis elf Jahren die Kinder- und Jugendbücher „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“, „Frederick“, „Eulenglück“, „Alice im Wunderland“ oder „Nur wir alle“ vor, aus denen ihre Schülerinnen und Schüler Szenen in Bildern und Figuren umsetzten.

„Viel Kinder hatten spezielle Vorstellungen, die vielleicht nicht unbeding mit dem jeweiligen Buch zu tun hatten. Ich habe sie aber gelassen. Das ist halt die künstlerische Freiheit“, unterstreicht Lisa Heisterkamp. Zur Ausstellung ist auch noch eine Leseecke eingerichtet worden. „In ausrangierten Kunstkatalogen oder alten Büchern hat Hilla Dammann ihre Schüler die Szenen auf einer Seite einkleben lassen“, beschreibt Jutta Meyer zu Riemsloh die Idee der Dozentin.

„Ich bin ein absoluter Filmfan. Deswegen hat mich diese Aufgabe sehr gereizt. Zu so einer guten Geschichte konnte ich nicht Nein sagen“, hatte Ingrid Teiner die jungen Kino- und Serienliebhaber im Alter von acht bis 18 Jahren unter ihre Fittiche. Szenen aus Streifen nahezu alle Genres hatten sich die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ausgesucht und zu Papier gebracht. Bekannte Szenen aus Filmen von A wie Avatar bis Z wie Zombie sind künstlerisch umgesetzt worden. Auch Frisurköpfe durften die jungen Künstler umgestalten und bemalen.

Der Kurs von Nicole Kuhlmann hat Fan-T-Shirst kreiert. „Auch kritische Themen werden angeschnitten“, betont Jutta Meyer zu Riemsloh.

Zu einigen Film- und Serienszenen probierten die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Stilrichtungen aus.

Zu Eröffnung am vergangenen Sonntag erschien die Sandkünstlerin Elena Handel aus Havixbeck als Überraschungsgast. Auf dem Roten Teppich duften die Gäste Selfies an einem Kinoplakat machen.