Das Verbreitungsgebiet

Sicherheit geht vor

Für die Gefahren zu schnellen Fahrens wurden

die Schüler der 12. Jahrgänge des Kreises

Borken sensibilisiert.

Im Rahmen einer Sicherheitsdemonstration auf dem Fahrtrainingsgelände in Gescher wurden gefährliche Situationen und Unfälle dargestellt, zum Beispiel eine Kollision Pkw-Fußgänger und ein „Motorrad-Schleiftest“ mit Jeansbekleidung. In zwei Durchgängen nahmen alle rund 1 800 Schülerinnen und Schüler der Schulen des Kreises Borken an der Vorführung teil Die Veranstaltung gehört seit 1992 zu den Bausteinen der Verkehrssicherheit des Fachbereichs Verkehr.

Ziel ist es, den jungen Leuten im Führerscheinalter die Folgen von nicht angepasstem und risikobereitem Fahren aufzuzeigen. Die Unfalldemonstration soll den Schülerinnen und Schülern, die der besonders auffälligen Altersgruppe von 18 bis 24 Jahren angehören, deutlich vor Augen führen, dass angepasstes Fahren die wichtigste Grundregel im Straßenverkehr ist. Überhöhte Geschwindigkeit und daraus resultierende zu lange Bremswege sind nicht die alleinigen Unfallursachen, aber oft die mit tödlichem Ausgang. Der Kreis Borken zählte im vergangenen Jahr 15 Verkehrstote; in diesem Jahr sind es bereits 17, wie Dr. Kai Zwicker, Landrat des Kreises Borken, in seiner Begrüßung feststellte.

Der ACE-Kreisverband Münsterland war für die technische Durchführung der Unfalldemonstration verantwortlich und stellte ein Abschleppfahrzeug mit Kran. Die Firma K & S aus Legden organisierte die vier Stunt-PKWs. Für die Unfalldemonstration mussten die Crash-Fahrzeuge entsprechend vorbereitet werden, damit maximale Sicherheit für Fahrer und Zuschauer gegeben ist. Daher schweißte die Firma vorher Baumatten an und entfernte die Betriebsflüssigkeiten, so dass bei den Crash-Aktionen keine Betriebsstoffe in das Erdreich gelangen können. Zudem gab es weitere Umbauten durch die Berufsbildungsstätte Westmünsterland in Ahaus. Sie rüstete die Fahrzeuge auf zubzw. abschaltbare Antiblockiersysteme um und bereitete die Airbagzündungen nach den Crash-Fahrten vor.

Die Durchführung der Demonstration und die Moderation übernahmen erfahrene Fachleute des ADACFahrsicherheitszentrums Westfalen aus Haltern.