Das Verbreitungsgebiet

Alle packen mit an

Was „Mr. Leader“ Erich Gottheil verspricht, hält er auch. Ende Januar kündigte der Verantwortliche für die vielen LEADER-Projekte in Rosendahl den Spatenstich für den Schutz- und Aufenthaltsraum im Osterwicker Generationenpark für den 8. März an. An diesem Freitag war es dann auch soweit.

Beim symbolischen Spatenstich im Generationenpark Osterwick reichten die Spaten so gerade aus.

Gregor Deitert, Vorsitzender des Osterwicker Heimatvereins, freute sich, dass sich zum offiziellen Spatenstich auch viele Einheimische im Generationenpark eingefunden hatten. „Bei so viel Interesse für das Projekt, bin ich mir sicher, da kann nichts mehr schief gehen“, sagte Deitert.

Denn die Kosten von rund 164?000 Euro für den Neubau des Schutz- und Aufenthaltsraumes mit öffentlichem Behinderten-WC werden nicht vollständig mit Fördergeldern aus dem Maßnahmenprogramm der Europäischen Union (LEADER), von der Gemeinde Rosendahl und der Sparkassenstiftung finanziert. Der Heimatverein Osterwick muss sich nämlich mit fast 12?000 Euro und mit viel „Muskelhypothek“ daran beteiligen. 

<ortsmarke>Das betonte auch Erich Gottheil als Projektverantwortlicher: „Bei so vielen Spaten und Personen können wir uns ja eigentlich das Ausheben der Fundamente mit dem Bagger sparen.“ Auch Bürgermeister Christoph Gottheil war wieder sehr angetan von dem ehrenamtlichen Engagement der Rosendahler aus dem Ortsteil Osterwick: „In unserer Gemeinde sind bisher schon viele derartige Projekte umgesetzt worden. Doch der Einsatz des Ehrenamtes bleibt ungebrochen.“ Beim offiziellen Spatenstich fanden sich auch zwei Kinder ein, die beim Prozedere ein Schild mit der Aufschrift „Herzlich willkommen im Osterwicker Dorfpark“ hochhielten und damit unterstrichen, dass das Projekt für Alt und Jung errichtet wird. 

<ortsmarke>Das Fachwerkgebäude wird eine Nutzfläche von etwa 45 Quadratmetern haben und wird mit einem zusätzlichen Vordach ausgestattet. Außerdem bekommt das Häuschen ein öffentliches barrierefreies WC sowie einen Abstell- und Aufenthaltsraum von rund 25 Quadratmetern Nutzfläche.

„Wir haben auch noch vor, eine Kommunikationsfläche vor dem Gebäude von etwa 100 Quadratmetern für Aufenthalte und kulturelle Veranstaltungen sowie behindertengerechte Zuwege anzulegen“, erklärte Erich Gottheil. Denn genutzt werden soll die Anlage nicht nur von Radfahrer- und Besuchergruppen, Nachbarschaften, Vereinen, Schulen und Kindergärten, sondern auch von Bewohnern des nahe gelegenen Altenheimes Hl. Fabian und Sebastian.