Das Verbreitungsgebiet

Auf der Suche nach dem Startkapital

20.300 Euro zeigt das Barometer auf der Homepage der Bürgerstiftung Rosendahl bereits an. So hoch ist der aktuelle Betrag des zugesicherten Stiftungskapitals. Damit sich die Bürgerstiftung gründen kann, muss dieser noch auf 50.000 Euro anwachsen.

Die Mitglieder des Initiativkreises, die am Montagabend den Planungsstand vorstellten, reihen sich um die Homepage der Bürgerstiftung. Foto: as

Rosendahl. Der Initiativkreis stellte am Montagabend Vertretern von Vereinen und Verbänden im Sitzungsaal des Rathauses den Stand der Dinge vor. Die Idee der Bürgerstiftung schwelt schon lange in der Gemeinde. Nachdem erste Ideen gesammelt worden waren, hat sich ein Initiativkreis zusammengefunden, der derzeit unermüdlich daran arbeitet, die Voraussetzungen für den Start der Stiftung zu schaffen.

Dafür muss zunächst das nötige Startkapital angesammelt werden. Eine Stiftung ist dazu verpflichtet, einen Kapitalstamm vorzuweisen. Die Stiftung kann dann Projekte aus der Rendite dieses Kapitals finanzieren. Noch ein gutes Stück Arbeit, dem Bürgermeister Franz-Josef Niehues aber sehr optimistisch gegenüber steht. „Ich bin guter Dinge, dass wir Ende des Jahres die benötigten 50.000 Euro zusammen haben“, so der Gemeindechef.

Der Auftrag der Bürgerstiftung ist in einem Satzungsentwurf klar geregelt. Es gilt, Projekte zu fördern, die besondere Schwerpunkte vorweisen. Auf der Homepage sind diese klar geregelt: Außerschulische Bildung, Kinder-, Jugend- und Seniorenhilfe, Kunst und Kultur, Denkmalschutz und Denkmalpflege, Naturschutz- und Landschaftspflege, Heimatpflege und Heimatkunde sowie Völkerverständigung. Immer mit im Blick: Das Zusammenwachsen der drei Ortsteile. Hier, so die Initiatoren, gebe es noch viel Nebeneinander und wenig Miteinander. Die Bürgerstiftung soll ein Organ sein, dass ganz gezielt Gemeinsamkeit schaffen will. Nicht umsonst werden im Stiftungsrat Mitglieder jedes Ortsteils vertreten sein.

Für interessierte Rosendahler gibt es drei Möglichkeiten, der angehenden Bürgerstiftung unter die Arme zu greifen. Da wäre zum einen natürlich das persönliche ehrenamtliche Engagement. Wer direkt Geld für Projekte zur Verfügung stellen möchte, kann der Stiftung eine Spende zukommen lassen. Und wer nachhaltig helfen will, der trägt mit einer Zustiftung dazu bei, den Kapitalstock anwachsen zu lassen. Eben dieser Kapitalstock, so Dorothea Roters, die die Versammlung leitete, trage dazu bei, mit der Bürgerstiftung eine Institution für kommende Generationen zu schaffen. Im Idealfall wächst das Kapital, die Rendite steigt und damit auch die finanziellen Möglichkeiten, Projekte der Vereine oder einzelner Personen zu fördern. 

Die Homepage soll als erstes Instrument der Öffentlichkeitsarbeit helfen, weitere Unterstützer zu finden. Betreut wird sie von Gregor Deitert, zu finden ist sie unter www.buergerstiftung-rosendahl.de