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Als der Krieg zu Ende war

Vor 75 Jahren ging der Zweite Weltkrieg zu Ende. Wie sie diese letzten Tage und die Zeit danach in Coesfeld erlebt haben, darüber sprechen Zeitzeugen im nächsten Erzählsalon am 15. März (Sonntag) in der FBS.

Wie verschiedene Persönlichkeiten die letzten Kriegstage und die Zeit danach erlebt haben, ist Thema im Erzählsalon.

Hans Benson war „ausgebombt“ aus Essen hierhergekommen. Jupp Döker überlebte viele Luftangriffe im Hamelmann-Bunker. Cilli Fels erlebte das Kriegsende auf dem Bauernhof ihrer Familie in Lette. Jörg Heydemann kam mit einem der letzten Schiffe aus Danzig über die Ostsee. Heinz Schorn erinnert sich an den Wiederaufbau. Der Feuerwerker Heinz-Dieter Berchem spricht über seinen Beruf; er entschärfte Jahrzehnte lang die Hinterlassenschaften des Krieges.

Die Ereignisse im März und April 1945 waren für viele Coesfelder prägend. Persönliche Erinnerungen, Gespräche in den Familien und öffentliche Veranstaltungen nehmen in diesem Frühling – 75 Jahre danach – einen besonderen Raum ein. „Diese Stimmung greifen wir auf“, erklärte Michel Hülskemper bei der Vorstellung des Programms. „Im Mittelpunkt steht, was die Zeitzeugen selbst erlebt haben.“

Wie immer werden die Wortbeiträge am 15. März (Sonntag) ab 16 Uhr mit stimmungsvoller Musik ergänzt. Diesmal spielt Barbara Post Solostücke auf dem Kontrabass und dem Violone. Mit dieser Veranstaltung setzt die FBS ihre Reihe „Erzählsalon“ fort. Zwei Mal im Jahr kommen dort Menschen aus Coesfeld zu Wort, bekannte und unbekannte, und sprechen über ein verbindendes Thema. „Wir machen keine Talkshow, sondern wir hören den Erzählern einfach zu“, so die Ankündigung von Hülskemper, der die beliebte Veranstaltung wieder moderiert.

Ulrike Wißmann, Leiterin der Familienbildungsstätte, hat einen Tipp: „Wer sich rechtzeitig vorher anmeldet, hat einen Sitzplatz sicher.“ Aber auch für spontane Gäste dürften genug Stühle im Saal bereitstehen. Die Veranstaltung wird von der Sparkasse Westmünsterland gefördert.

Anmeldungen sind unter Telefon 02541/9?4920 oder fbs-coesfeld@bistum-muenster.de möglich.