Das Verbreitungsgebiet

Zwei Welten

In der Bezirksliga spielen

die TSG Dülmen und Westfalia

Osterwick aus ganz unterschiedlichen Gründen um Punkte. . Die einen wollen ihren Tabellenplatz behalten, die anderen schnellstmöglich von dort weg.

DÜLMEN/OSTERWICK. Die TSG hat die vergangenen sieben Spiele allesamt gewonnen und grüßt deshalb zu Recht von der Tabellenspitze. Doch von der Meisterschaft will Trainer André Bertelsbeck nicht reden. „Immer den Ball flach halten. Wir haben noch sehr schwere Spiele vor der Brust.“ Er respektiert die guten Leistungen der Gegner.

Der derzeitige Hauptkonkurrent SV Rot-Weiß Deuten hat am Wochenende mit 6:1 gegen den SV Gescher gewonnen. „Das war eine klare Ansagevon Deuten“, muss Bertelsbeck zugeben. Auch den nächsten Gegner SuS Olfen schätzt er sehr stark ein, haben diese doch auch eine tolle Rückrunde mit fünf Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage hingelegt. „Olfen hat nichts zu verlieren. Das wird eine ganz schwere Hausnummer“, glaubt Bertelsbeck.

Im Heimspiel gegen Olfen am kommenden Sonntag (17. April, 15 Uhr/ Grenzweg 100) wird TSGSpieler Dennis Usein fehlen. Jedoch hat der Spitzenreiter einen ziemlich breiten Kader. „Das ist immer schön, wenn man wieder nachlegen kann“, freut sich Bertelsbeck über die gute Ausgangsposition. Ganz andere Gefühlswelten herrschen beim Schlusslicht Westfalia Osterwick. Jetzt ist jedes Spiel ein Endspiel. Und erst Recht das Heimspiel am Sonntag (17. April, 15 Uhr/Im Kleining) gegen den Tabellenvorletzten SC Reken 24/15.

Wenn auch das Spiel verloren ginge, würden wohl nur noch die kühnsten Optimisten mit einem Klassenerhalt rechnen. Westfalia-Kapitän Tobias Paschert sieht das realistisch: „Dass es schwer wird, ist allen bewusst. Keiner rechnet mehr mit dem Klassenerhalt“, gesteht er ein und gibt damit auch die Meinung von vielen Vereinskollegen und Zuschauern wieder. „ Was die Stimmung allerdings etwas trübt, ist, dass wir von Woche zu Woche wichtige Spieler durch Verletzung verlieren. DJKKapitän Simon Brück „ Die fast hoffnungslose Situation könne aber auch Chancen bieten.

„Die Erwartungshaltung ist nicht mehr so hoch. Wir können ohne Druck aufspielen.“ Er hofft, dass Daniel Richter und Johannes Sicking gegen Reken wieder voll einsatzfähig sein werden. Am vergangenen Spieltag waren die beiden Westfalia-Kicker noch grippegeschwächt.