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Spielertrainer Marcel Pielage dort auf. Bis dahin hat er aber noch Ziele vor Augen.

DARFELD. Und diesen Zielen hat sich Turo mit einem 2:0-Auswärtssieg bei GW Hausdülmen am vergangenen Sonntag schon mal ein bisschen mehr angenähert. Im Moment stehen die Darfelder auf Platz sechs, genau wie nach Ablauf der vergangenen Spielzeit. „Unser Ziel ist es, unter die ersten fünf zu kommen“, betont Marcel Pielage.

Eine Steigerung soll also her. Die zwei Saisonsiege gegen den Tabellendritten GW Hausdülmen spielen Turo gut in die Karten. „Spielerisch war das nicht viel von Hausdülmen. Für den Tabellenplatz hätte ich mehr erwartet“, resümiert der 33-Jährige. Am kommenden Sonntag (6. März) um 15 Uhr geht es dann mit einem Heimspiel gegen den SV Gescher II weiter.

Marcel Pielage ist froh, dass er mit seiner Elf dann wieder auf Kunstrasen spielen kann. Denn die Platzbedingungen auf Asche in Hausdülmen waren schwierig. „Ich hasse Asche wie die Pest“, muss Pielage zugeben. Dafür habe seine Mannschaft die Aufgabe aber toll gelöst. Besonders die Einstellung lobt er. „So macht Fußball Spaß, wenn der eine für den anderen kämpft.“ Gescher II sieht er als sehr robuste Mannschaft, die über den Kampf ins Spiel findet. Marcel Pielage hofft, dass auch sein Team erneut die richtige Mentalität entwickelt.

„Fußball beginnt immer erst mit der richtigen Einstellung zum Spiel. Der Rest kommt automatisch“, sagt er. Niklas Laukamp, Lutz Lammerding und Dirk Bialowons werden ausfallen, trotzdem ist der Spielertrainer optimistisch. Zumal André Uphaus wieder einsteigen wird.

Beim Kampf um die oberen Kreisligaplätze sieht Marcel Pielage Lüdinghausen und Coesfeld in einem Zweikampf. Doch auch Turo traut er einen Sprung nach oben zu – nur Lüdinghausen sei für ihn zu weit weg. Wohin es den Spielertrainer in der nächsten Saison zieht, weiß er noch nicht. „Ich will es nicht übers Knie brechen.“ Gespräche stehen bald an. Pielage kann sich auch vorstellen, nur als Spieler weiterzumachen und eine Trainerpause einzulegen. Nur so viel steht für den Rasenverfechter fest: „Ich möchte keinen Trainerposten bei einem Verein annehmen, der auf Asche spielt“, sagt Pielage schmunzelnd.