Das Verbreitungsgebiet

Ein Quartier entsteht

Wenn die Mitglieder von WohnArt e.V. eins

bewiesen haben, dann dass sie einen langen

Atem haben. Und die Geduld hat sich bezahlt

gemacht.

Denn obwohl es lange so aussah, als würde der Traum vom Wohnquartier für alle Generationen platzen, konnte der Verein jetzt erste Planungen vorstellen. Mit der Wohnbau wurde ein Partner gefunden, der hilft, das ehrgeizige Projekt nach der ersten Idee vor fünf Jahren zu realisieren. „Im Sommer 2016 standen wir kurz vor dem Aus“, erinnert sich Werner Brüggemann vom Verein WohnArt e.V. Und sein Mitstreiter Ludger Isfort ergänzt: „Die Kooperation mit der Wohnbau Westmünsterland e.G. aus Borken ist ein Glücksfall für uns und unser Projekt“. Auf dem ehemaligen Hengtesportplatz können nun insgesamt drei Baukörper entstehen. Zwei davon beherbergen 13 barrierefreie Eigentumswohnungen zwischen 50 und 85 Quadratmeter. Sieben Wohnungen sind bereits vergeben, sechs noch zu haben. „Wir würden uns sehr wünschen, auch junge Menschen und Familien für das Projekt zu begeistern“, betont Rainer Sentis, der mit seiner Frau Henriette eine der Wohnungen beziehen wird. Im dritten Komplex werden 20 Mietwohnungen von der Wohnbau geschaffen und ein Gruppenraum, der allen Bewohnern des neuen Quartiers zur Verfügung steht und das Gemeinschaftsgefühl festigen soll. Denn genau das ist das Anliegen des Vereins WohnArt e.V. „Wir wollen keine Gewinne erwirtschaften, sondern unsere Idee vom Mehrgenerationenwohnen verwirklichen“, erläutert Werner Brüggemann. Eines ist den Vereinsmitgliedern gemeinsam: Im Alter möchte niemand auf sich allein gestellt sein. Wie jeder einzelne diese Gemeinschaft für sich ausgestaltet, hat er selbst in der Hand. „Alles kann, nichts muss“, betont dann auch Monika Borgert, die das Projekt mit eine Chiffreanzeige initiiert hatte. Der Verein hat nun alle Unterlagen zusammen, der Bauantrag wird in Kürze bei der Stadt eingereicht. Im Idealfall könnte dann in einem Jahr nach Baugenehmigung der Traum vom gemeinsamen Wohnen Wirklichkeit werden. „Unser Nachfolgeprojekt ist es dann, unsere Idee zu leben“, freut sich Ludger Isfort schon jetzt auf den Start als Mehrgenerationenquartier. Weitere Mitstreiter finden, das ist jetzt das erklärte Ziel des Vereins. Wer sich für eine der Eigentumswohnungen interessiert, der kann sich an Rainer Sentis unter Telefon 0 25 41/48 28 oder Monika Borgert unter Telefon 0 25 41/9 32 02 30 wenden.