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Akrobatische Zeitreise auf dem Pferderücken

Eine Zeitreise der besonderen Art präsentierten die Coesfeld-Letter Voltigierer, als sie die Geschichte der Erde und Menschheit von phantasievollen Urlebewesen über Steinzeit, Christi Geburt, Mittelalter, Neuzeit und Moderne bis hin zur Roboterwelt der Zukunft auf ihren Voltigier-Pferden und auf Holzpferden darstellten.

„Als die Bilder laufen lernten“: Die „Pandas“ unter der Leitung von Trainerin Monika Hamsen (3.v.l.) erinnern an beliebte Schauspieler-Legenden aus der Ära des Stumm- und Schwarzweißfilms. Foto: flo

LETTE. Unter dem Motto „Zeitreise“ boten die Akteure in der Reithalle in Lette beim diesjährigen Volti-Schautag in farbenprächtigen Kostümen einen eindrucksvollen Querschnitt durch die bedeutenden Meilensteine der Geschichte. 

In insgesamt sechzehn Schaubildern zeigten die Voltigierer vom jüngsten Nachwuchs bis zu den erfahrenen Turniermannschaften sowie Junior- und Senior-Einzelvoltigierer vor rund 200 begeisterten Zuschauern ihr akrobatisches Können auf den Voltigier-Pferden Grisou, Monaco, Priamos, Casmir und Chamberlain oder auf den standfesteren Holzpferden. 

Einfallsreich kostümiert nahmen sie das Publikum mit auf eine Reise in das alte Ägypten, nach Indien und Rom, zeigten den Alltag der Jäger und Sammler in der Steinzeit oder unternahmen eine Expedition zum Südpol. Mal schlüpften sie in die Kostüme von furchterregenden Dinosauriern, exotischen Pflanzen und beeindruckenden Riesenlibellen, mal in die Rollen von tapferem Ritter und liebreizender Prinzessin oder von österreichischem Kaiser Franz Joseph und seiner anmutigen Kaiserin Sissi. Dann verwandelten sie sich in Goldwäscher, in die beliebten Komiker-Legenden Charlie Chaplin, Dick und Doof sowie in die „Kleinen Strolche“ oder setzten als Flower-Power-Hippies ein Zeichen für den Weltfrieden.   

Dabei absolvierten die Voltigierer nicht nur abwechslungsreiche Turnübungen auf dem Pferderücken, sondern beeindruckten außerdem durch ausgefallene Choreographien und schauspielerisches Talent. „Die Organisation eines solchen Schautags ist nur durch das Engagement und die Kreativität der zahlreichen Trainer und Helfer und durch die Unterstützung der Eltern möglich“, richtete Abteilungsleiterin Monika Hamsen ihren Dank an alle Aktiven. 

„Der Schautag ist eine feste Institution in unserer Abteilung, weil er den Voltigierern aller Leistungsklassen die einmalige Möglichkeit bietet ihr Können in entspannter Atmosphäre einem breiten Publikum zu präsentieren“, so Hamsen.

Beim großen Finale kehrten dann alle Gruppen von ihrer abenteuerlichen Reise mit den vierbeinigen Zeitmaschinen unter dem langanhaltenden Applaus des Publikums in die Gegenwart zurück. 

„Die enorme Begeisterung der aktiven Voltigierer und der Zuschauer sind für uns das schönste Dankeschön und zugleich ein enormer Ansporn für das nächste Jahr“, resümierte Trainerin Monika Hamsen.