Das Verbreitungsgebiet

Leuchtende Oase

150 Dahliensorten mit insgesamt 1.500 Pflanzen: Der Dahliengarten im Schatten der Legdener Kirche ist eine wahre Oase für die Sinne. Im Rahmen des Dahliendorfmarktes am Sonntag, 20. September wird es auch im Dahliengarten ab 11 Uhr ein buntes Programm geben - nie hat der Begriff wohl besser gepasst.

 

Im Dahliengarten gibt es viele schöne Ecken zu entdecken. Am Sonntag bietet sich eine perfekte Gelegenheit dazu. Foto: bit

Legden. Die Aufbaustufe des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Legden wird die Besucher um 11 Uhr mit Musik willkommen heißen. Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW, wird dann ein Grußwort zu den Besuchern sprechen. Silke Sommers (1. stellvertretende Landrätin des Kreises Borken), Friedhelm Kleweken (Bürgermeister von Legden) und Uta Schneider (Geschäftsführerin Regionale 2016-Agentur) werden ebenfalls dabei sein und mit dem Minister in den Dialog über das „ZukunftsDORF Legden“ treten. Um ca. 12.20 Uhr gibt es dann einen symbolischen Eröffnungsakt des Dahliengartens. Danach beginnt ein vielseitiges Programm.

Ab 13 Uhr finden halbstündlich Führungen durch den Dahliengarten statt, Treffpunkt ist jeweils der Eingang an der Kirche. Dabei wird alles Wissenswerte rund um das Legdener Wahrzeichen vermittelt. Das Büchereiteam richtet einen kleinen Bücherflohmarkt ein. Außerdem wird eine Verlosung stattfinden, Legdener Betriebe haben die Preise dafür gespendet. Auch die Dahlienkönigin Lena und Dahlienzüchter Wilhelm Schwieters werden vor Ort sein.

Die kompletten Einnahmen kommen dem Förderverein Dahliengarten zugute, der sich ehrenamtlich um die  Pflege des Mini-Parks kümmert. Spenden werden gerne entgegengenommen. Düngemittel, Bindedraht, Stäbe, Kisten zum Einlagern, es gibt immer etwas zu besorgen. „Das Wechselspiel im Dahliengarten ist am besten. Die Grünflächen sind ein Ausgleich für das Auge. Das ist wie eine Sucht, man will die Dahlien immer wieder sehen“, ist Angelika Hoffmann, Mitglied im Blumenkorsoverein und Teamleiterin im Dahliengartenteam, begeistert. Viele Besucher würden den Besuch im Dahliengarten einfach nur genießen, andere Besucher nehmen die Dahlienpracht allerdings auch als Inspiration für ihren eigenen Garten. Vor jeder Sorte sind Schilder mit Informationen zu finden. In drei Wochen sollen die Dahlien ausgepflanzt werden.

Angelika Hoffmann und das Dahlienteam sind sehr zufrieden mit der Nutzung im ersten Jahr. „Der Garten ist ein Kommunikationszentrum. Viele treiben dort auch Sport. Die Nutzung wird immer weiter gehen“, sagt sie. Angelika Hoffmann bezeichnet die Dahlie als Kulturgut, das dort gepflegt werden soll. Vom Nutzen des Dahliengartens für Legden ist sie überzeugt. „So etwas kann den Ort nur beleben.“