Das Verbreitungsgebiet

Gemeinsam feiern

Die Resonanz vor vier Jahren war prima. Mit

viel Lob im Rücken startet die Kirchengemeinde

Heilig Kreuz einen zweiten Anlauf für ein Familienfest.

Die Kirche kommt zu den Menschen – das war schon vor vier Jahren der Grundgedanke, der in diesem Jahr wieder aufgegriffen wird. Ganz bewusst findet das Fest am 16. September (Samstag) nicht an der Kirche, sondern mitten in der Gemeinde statt, auf dem Bolzplatz an der Sendener Straße. „Wir sind dann im ehemaligen Gemeindeteil Maria Königin im Wedeler“, erläutert Brigitte Scholtyssek, die das Event gemeinsam mit Yvonne Brinkmann, Doris Isford, Alfons Kalwey und Lisa Steppke organisiert.

Waren beim ersten Fest viele junge Familien vor Ort, sind es diesmal die Alteingesessenen, die „ihrer“ Gemeinde Maria Königin immer noch ein wenig nachtrauern. Das weiß auch Brigitte Scholtyssek und freut sich, dass viele Initiativen und Vereine mit anpacken, um das Zusammenwachsen der Pfarreien zu signalisieren. Das zeigt schon das Logo – ein Herz mit zwei Teilen, das dem Heilig-Kreuz- Logo angelehnt ist. Und auch das Motto „Einheit in Vielfalt“ ist ein Hinweis auf die Fusion vor mehr als zehn Jahren. „Es wird ein buntes Miteinander“, verspricht Brigitte Scholtyssek.

Die Messdiener, der Familienkreis, die Frauengemeinschaften, die Pfadfinder, die Augustinusschule, der Sportverein DJK, die Judokas und die Pluggendorfer Schützen packen mit an, um nicht nur Gemeindemitgliedern, sondern allen Dülmener ein abwechslungsreiches Fest zu bieten. Die Kooperation für die Integration von Afrikanern bringt die Kultur des anderen Kontinents mit und die Familienzentren Heilig Kreuz und St. Monika präsentieren sich gemeinsam.

Los geht es um 14.30 Uhr mit einem Wortgottesdienst auf der Bühne, bis 19 Uhr folgen Kreativ- und Fotoaktionen, Infostände, jede Menge Aktivitäten für die kleinen Besucher und musikalische und sportliche Darbietungen der einzelnen Gemeindegruppen. Stargast des Festes ist Kinderliedermacher Klaus Foizik. In der Bücherei wird eine Leseecke eingerichtet und für den Fall, dass es regnet, kann das Fest in das Pfarrheim und die Turnhalle ausweichen. „Es wird außerdem noch eine große Überraschung geben, mit der wir das Zusammenwachsen deutlich machen wollen“, lässt Brigitte Scholtyssik noch eine wichtigen Programmpunkt offen.

Wer wissen will, was sich dahinter verbirgt, der muss am 16. September zur Sendener Straße kommen.