Das Verbreitungsgebiet

Polizei bündelt Kräfte

Es war ein langer Weg: Die ersten Pläne, die

verschiedenen Abteilungen der Verkehrsdirektion zusammenzulegen,

stammen aus dem Jahr 2008.

Ziel war es, die Arbeit durch kürzere Wege effektiver zu gestalten, erläuterte Landrat Christian Schulze Pellengahr bei der Vorstellung der im März bezogenen neuen Räume in der Polizeiwache. „Ein paar Kleinigkeiten müssen noch erledigt werden, aber der große Schritt ist geschafft“, so der Landrat.

Gut ein Jahr haben die Umbaumaßnahmen gedauert. Im dritten Obergeschoss im Polizeigebäude am Hüttenweg sind nun der Verkehrsdienst, der auch bisher schon in Dülmen ansässig war, das Verkehrskommissariat, das bisher in Senden untergebracht war, sowie die Führungsstelle und die Direktionsleitung, bisher in Coesfeld, zusammen untergebracht.

Beim Verkehrskommissariat machen sich die Synergieeffekte bereits deutlich bemerkbar: „In Senden waren die Fälle des Vortages erst am Nachmittag auf unseren Schreibtischen“, berichtet Leiter Jürgen Storck. Jetzt sind die Berichte meist schon bei Dienstbeginn da. Und wie bei den anderen Stellen kann auch hier der Kontakt zum Verkehrsamt nun persönlich erfolgen und ist nicht aufs Telefon beschränkt.

„Persönlich Kontakte sind einfach von Vorteil“, bekräftigen auch Detlef Lammers, Leiter der Führungsstelle, Dietmar Griefnow, Leiter des Verkehrsdienstes, und Direktionsleiterin Leonie Probst. Die Änderungen wirken sich dabei nur auf die internen Abläufe aus, für den Bürger ändert sich nichts: „Ansprechpartner sind wie bisher auch die Wachen in Coesfeld, Dülmen und Lüdinghausen sowie die Bezirksdienste“, bestätigt Polizeidirektor Peter Schwab.